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Studie erklärt

Wie Junkfood unser Gehirn manipuliert

Freunde beim Pizzaessen
Wer bei Pommes einfach nicht aufhören kann, bekommt jetzt die wissenschaftliche Erklärung: eine Veränderung im Gehirn, ausgelöst durch Fettiges und Süßes. Das haben kanadische Forscher herausgefunden.
Foto: Getty Images

Wenn Menschen Schwierigkeiten damit haben, bei süßem und fettreichem Essen die Bremse zu ziehen, kann das an einer Veränderung im Gehirn liegen. Das ergeben aktuelle Forschungsergebnisse aus Kanada.

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Ein Wissenschaftlerteam von der kanadischen Universität Calgary hat an Ratten untersucht, welche Auswirkungen uneingeschränkter Zugang zu fett- und zuckerreichen Lebensmitteln auf das Gehirn hat. Die Ratten konnten, zusätzlich zu ihrem gewöhnlichen Nahrungsangebot, auf Schokolade und andere Süßigkeiten zugreifen – und taten es im Übermaß. Dies ist aktuell in einem Beitrag auf „Aponet“ nachzulesen.

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Süßes und Fett hebelt Sättigungspunkt aus

Auch bei Ratten, deren Impulskontrolle NICHT durch ungesunde Ernährung und Übergewicht beeinträchtigt war, wurden die Hirnströme gemessen. Sie empfanden ihr vorgesetztes Futter als weniger interessant, sobald sie sich satt gefressen hatten. Diese Zusammenhänge sollen sich auch auf den Menschen übertragen lassen.

Ratte

Die Ratten, die im Rahmen der Studie uneingeschränkten Zugang zu Junkfood hatten, aßen auch über den Sättigungspunkt hinaus einfach weiter
Foto: dpa Picture Alliance

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Die Ergebnisse der Studie sind noch nicht veröffentlicht worden. Der „Aponet“-Bericht bezieht sich auf einen Vortrag der kanadischen Uni-Forscher im Rahmen einer Neurowissenschaftler-Tagung in Vancouver.

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