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US-Studie

Wer unbedingt glücklich sein will, wird unglücklicher

Vierblättriges Kleeblatt – Glückssymbol
Kann man aktiv etwas dafür tun, um sein Glück in Händen zu halten? Eher nein, sagen US-Forscher.Foto: Getty Images

Die Suche nach Glück geht für Menschen, die besonders eifrig danach suchen, besonders unbefriedigend aus: Sie werden dadurch eher unzufriedener! Für diese These haben US-Forscher nun Belege gefunden.

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Veröffentlicht wurden sie in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Psychonomic Bulletin & Review“.

Der entscheidende Faktor in Sachen Glücksgefühl

Aekyong Kim von der Rutgers University und Sam Maglio von der University Toronto hatte mehrere Online-Studien mit bis zu 300 Teilnehmern durchgeführt. Als entscheidender Faktor für das Glücksgefühl stellte sich der eigene Anspruch heraus. Den Forschern fiel nämlich auf: Der Teil der Gruppe, der unbedingt glücklicher sein wollte, beklagte, nicht genügend Zeit für Aktivitäten zu haben, die zu diesem Ziel führen. Hingegen hatten diejenigen, die sich bereits als relativ glücklich bezeichneten, nicht das Gefühl, dass ihnen die Zeit davonläuft.

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Was kann man dennoch tun, um in Sachen Glück zu intervenieren?

Aber kann man gar nichts tun, um die Einkehr des Glücksgefühls zumindest ein bisschen zu begünstigen? Auch darauf geben die Forscher eine Antwort: „Erfolgreicher könnten Interventionen sein, die den Leuten einfach mehr Zeit verschaffen und damit, im Gegenzug, mehr Wohlbefinden“, schreiben sie.

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Und dann einfach: loslassen!