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Yoga-Anhänger schwören drauf

Mit diesem Atemtrick die Müdigkeit vertreiben

Frau praktiziert Wechselatmen aus dem Yoga
Durch das eine Nasenloch ein, durch das andere aus: Klassisches Wechselatmen aus dem Yoga soll helfen, klarer zu denken
Foto: Getty Images

Yogis auf der ganzen Welt genießen ihre Wirkung: Bei der klassischen Wechselatmung, Nadi Shodhana, wird abwechselnd durch das eine und dann durch das andere Nasenloch geatmet. Damit soll Müdigkeit vertrieben und innere Gelassenheit hergestellt werden.

Beim Yoga geht es um weit mehr als die Körperhaltung; insbesondere die Kontrolle der Atmung ist zentraler Bestandteil. Nach Yoga-Lehre führen die Atemübungen (Pranayamas genannt) in das Hier und Jetzt und können damit Lebenskraft wecken. In diesem Artikel wollen wir Ihnen eine besonders leicht zu erlernende Atemübung vorstellen, die man ohne Yoga-Kenntnisse wunderbar in seinen Alltag einbauen kann.

Was bewirkt die Wechselatmung?

Bei der sogenannten klassischen Wechselatmung (Nadi Shodhana) atmet man abwechselnd durch das rechte und linke Nasenloch ein- und aus; zwischendurch hält man die Luft kurz an. Diese Atemtechnik zielt darauf ab, Blockaden aufzulösen und Energie im ganzen Körper wieder frei fließen zu lassen, wie Yoga-Lehrerin Anna Wengel erklärt. „Sie kann helfen, die innere Balance wiederherzustellen. Das zeigt sich dann zum Beispiel daran, dass man ruhiger und gelassener ist.“

Ängste würden nicht mehr so viel Raum einnehmen, können sogar abgebaut werden – „vorausgesetzt, man setzt sich damit bewusst auseinander und reflektiert“. So hilfreich die Atemtechnik auch sei: „Nadi Shodhana ist kein Hexenwerk, sondern auch bloß ein Hilfsmittel“, so die Expertin.

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So geht die Wechselatmung

Yoga-Expertin Anna Wengel empfiehlt, Zeige- und Mittelfinger zwischen den Augenbrauen abzulegen – das macht die Übung besonders einfach und entspannt parallel. Nehmen Sie die Hand, die Ihnen bequemer ist; wenn Sie mit rechts arbeiten, legen Sie den Daumen auf den rechten Nasenflügel. Nicht quetschen, nur so stark zuhalten, dass die Luftzufuhr verhindert wird. Jetzt atmen Sie durch das linke Nasenloch langsam und kontrolliert ein. Zur Hilfe kann gezählt werden: Anfänger langsam bis vier, Fortgeschrittene auch mehr. Dann mit dem Ringfinger das linke Nasenloch verschließen und durch das rechte ausatmen (wieder zählen).

Empfehlung: Anfänger atmen zunächst 3x links ein und rechts aus; dann 3x rechts ein und links aus. Nach ein paar Wochen nehmen Sie einfach eine dritte Sequenz dazu (links ein, rechts aus).

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