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Neue Studie

Warum Sie immer krank werden – und andere nicht!

Frau mit Erkältung
Wenn Sie ständig erkältet sind, könnte das mit Ihrem Lebenswandel zu tun haben. Der eine oder andere Schnupfen wäre also zu vermeiden…Foto: Getty Images

Während die einen regelmäßig unter Husten, Halskratzen und einer verstopften Nase leiden, sind die anderen dagegen scheinbar immun. Ganz so ist es zwar nicht, aber: US-Wissenschaftler haben mögliche Erklärungen dafür gefunden, dass manche Menschen leichtere Opfer für Erkältungsviren sind als andere.

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Raucher
Rauchen und andere Laster können die Abwehrkräfte verschlechtern. Das haben Yale-Wissenschaftler herausgefunden.Foto: Getty Images

So lief die Studie

Die Forscher untersuchten Zellen aus dem Nasen- und Lungenraum gesunder Probanden, die beim Menschen als erste Barriere gegenüber Krankheitserregern funktionieren, auf ihre Reaktionsfähigkeit. Bei dem Experiment wurden beide Zellarten unter denselben Bedingungen mit einem „Rhinovirus“ konfrontiert (dem üblichen Erreger von Schnupfen und Erkältungen, Anm. d. Redaktion) – und verhielten sich unterschiedlich. Wie in einer Zusammenfassung auf der Yale-Website nachzulesen ist, zeigten die nasalen Zellen eine stärkere antivirale Funktion. Die Bronchialzellen hingegen reagierten vermehrt auf oxidativen Stress, wie er unter anderem von Schadstoff- oder UV-Belastung und Zigarettenkonsum verursacht wird. Die Abwehrreaktionen wurden schwächer, als sich Belastungen summierten.

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Diese Erkenntnis stützten die Forscher, in dem sie die Nasalzellen Nikotin aussetzten. Diese wurden dadurch empfindlicher. „Sie haben den Zigarettenrauch überlebt,“ wird Dr. Ellen Foxman (Co-Autorin der Studie) auf der Uni-Website zitiert, „sie konnten den Virus aber nicht gleichzeitig abwehren.“ Die Schlussfolgerung: Die Zellen der Atemwege bieten einen Schutz vor Krankheitserregern ODER schädlichen Einflüssen eines anderen Ursprungs. „Bei zwei Stressfaktoren auf einmal, müssen sie einen Kompromiss eingehen“, erklärt Foxman.

Erkälteter Mann mit Frau
Derselbe Virus kann den einen Partner infizieren und den anderen verschonen Foto: Getty Images

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Nicht nur der Lebenswandel beeinflusst die Abwehrkräfte

Neben einer verstärkten Infektanfälligkeit, die „hausgemacht“ ist – also hervorgerufen etwa durch Stress, Rauchen oder regelmäßigen Alkoholkonsum –, hängt die Immunsituation auch mit anderen Faktoren zusammen. Das bestätigt Dr. med. Arndt Möllers im Gespräch mit FITBOOK. „Anfälliger sind etwa Leute mit Allergien, insbesondere auf Hausstaubmilben oder Schimmelpilzen“, weiß der Hals-Nasen-Ohren-Arzt, „ebenso solche mit chronischen Atemwegserkrankungen.“ Zudem seien trockene Schleimhäute eine gute Angriffsfläche. Diese haben manche Menschen aufgrund von Vorerkrankungen und andere kennen sie, wenn sie Zeit in klimatisierten Räumen oder bei trockener, staubiger Luft verbracht haben.