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Neurologische Erkrankungen

Schlaganfall-Folgen sind oft unsichtbar

Folgen eines Schlaganfalls
Ob ein Schlaganfall vorliegt, lässt sich mit bildgebenden Verfahren klären. Gedächtnislücken, Sprach- oder Sehstörungen können die Folge sein.
Foto: Friso Gentsch

Jüngere Menschen können einen Schlaganfall häufig ohne sichtbare Folgen überstehen. Die Schäden zeigen sich aber oft erst einige Zeit später – zum Beispiel in Form von Gedächtnis- oder Konzentrationsproblemen.

Vor allem jüngere Menschen überstehen einen Schlaganfall oft scheinbar unbeschadet. Viele Spätfolgen sind für Außenstehende aber unsichtbar – und auch die Betroffenen selbst merken erst mit der Zeit, das sie noch nicht wieder ganz auf der Höhe sind.

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Typisch unsichtbare Spätfolgen

Typische unsichtbare Spätfolgen sind zum Beispiel Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme oder Gedächtnislücken. Selbst scheinbar simple Alltagstätigkeiten wie ein Einkauf überfordern Betroffene, manche erleben auch Sprach- oder Sehstörungen sowie emotionale Veränderungen. Bis solche Probleme ganz abgeklungen sind, können Jahre vergehen: Den Angaben zufolge braucht das Gehirn in den ersten 18 bis 36 Monaten nach dem Anfall noch regelmäßige Erholungspausen.

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Die Stiftung rät Betroffenen, sich professionell helfen zu lassen, entweder in neurologischen Reha-Kliniken oder beim niedergelassenen Neuropsychologen. Je nach Wohnort sind die aber rar gesät und Termine deshalb knapp. Alternativ können sich Betroffene an Ergotherapeuten wenden, die auf neurologische Erkrankungen spezialisiert sind.