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von FITBOOK

Erhöhte Leberfettwerte, nachlassende Fitness ...

Das passiert mit Ihrem Körper, wenn Sie sich zwei Wochen nicht bewegen

Reiferer Mann liegt von zwei braungebrannten jungen Damen flankiert am Strand
Zwei Wochen auf der faulen Haut zu liegen, z.B. im Urlaub, zeigt schon körperliche Auswirkungen
Foto: Getty Images

Bereits zwei Wochen auf der faulen Haut wirken sich negativ auf die Gesundheit aus. Welche drastischen Folgen Bewegungsmangel für den Körper hat und wie wichtig es demnach ist, im Alltag aktiv zu bleiben, brachte jetzt eine neue Studie zutage.

14 Tage auf der Strandliege, dazu womöglich noch All-you-can-eat-Buffet: Was für viele nach perfektem Urlaub und Erholung klingt, ist für den Körper alles andere als wohltuend. Tatsächlich reicht dieser vergleichsweise kurze Zeitraum schon aus, um das persönliche Fitness-Level messbar zu senken. Zu dieser Erkenntnis kommt jetzt eine aktuelle Studie der Newcastle University und der University of Liverpool, die sich explizit mit dem Risiko für Fettleibigkeit, Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beschäftigt hat. Ziel der Untersuchung war es festzustellen, ob erste Anzeichen, die mit diesen Erkrankungen zusammenhängen, bereits nach zwei Wochen Bewegungsmangel feststellbar sind.

Probanden zum Nichtstun verdammt

Um das herauszufinden, hat das Forscherteam 28 gesunde, sportlich aktive und normalgewichtige Probanden untersucht. Die durchschnittlich 32 Jahre alten Teilnehmer, die sich sonst mehr als 10.000 Schritte pro Tag bewegten, bekamen zwei Wochen lang strikte „Faulheit“ verordnet. Anschließend wurden verschiedene körperliche Werte, die jeweils vor und nach dem Versuchszeitraum gemessen worden waren, miteinander verglichen.

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Leberfett und Taillenumfang nach nur 14 Tagen messbar gestiegen

Die Ergebnisse: Die Gefäßfunktion der jungen Erwachsenen verringerte sich um 1,8 Prozent, die allgemeine Fitness und die Endothelfunktion – ein erstes Zeichen für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen – nahm ab, dagegen nahmen Gesamtkörperfett, Taillenumfang, Leberfett sowie Insulinresistenz zu. Diese neusten Erkenntnisse sollen „Menschen ermutigen, ihr körperliches Aktivitätsniveau auf jede erdenkliche Weise zu steigern“, heißt es seitens Versuchsleiterin Dr. Kelly Bowden in der offiziellen Pressemitteilung.

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Negative Effekte lassen sich rückgängig machen

Manchmal ist allerdings Bewegungsmangel keine bewusste Entscheidung, sondern aufgrund einer Verletzung oder längeren Krankheit ein notwendiges Übel. Aber auch für diese Betroffenen hat die Studie gute Nachrichten: Nach Wiederaufnahme des alten (aktiven) Lebensstils sind bei allen Probanden die Werte innerhalb von weiteren zwei Wochen wieder auf Normalniveau zurückgegangen. Der Körper scheint demnach Zeiten des Müßiggangs auch wieder zu „verzeihen“. Bowden schließt daraus: „Schon eine geringfügige Steigerung der körperlichen Aktivität im täglichen Leben wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.“ In diesem Sinne zählt im Alltag tatsächlich jeder Schritt.

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