Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für Fitness, Gesundheit und Ernährung
Frauengesundheit Alle Themen
Aufgepasst!

Diese 8 Dinge verschlimmern Menstruationsbeschwerden

Menstruationsbeschwerden
Wenig Koffein, nicht zu viel Salz, genügend Schlaf – das sind nur einige Wege, unangenehmen Beschwerden während der Periode vorzubeugen Foto: Getty Images
Artikel teilen

1. September 2025, 4:37 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Regelschmerzen, Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen – die Periode kann einen manchmal ganz schön aus der Bahn werfen. Oftmals verstehen wir nicht, warum unsere Blutung manchmal stärker ist, warum der Unterleib heute besonders schmerzt oder wieso wir uns schon wieder so aufgebläht fühlen. Oft spielen alltägliche Gewohnheiten dabei eine Rolle. Um Menstruationsbeschwerden zu lindern, oder zumindest dafür zu sorgen, dass sie nicht schlimmer werden, gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten.

Jetzt dem FITBOOK-Kanal bei Whatsapp folgen!

Koffein begünstigt Menstruationsbeschwerden

Eine Tasse Kaffee zum Wachwerden am Morgen und eine weitere nach der Mittagspause sind für viele Erwachsene der Standard. Dass der Muntermacher in zu großen Mengen schädlich sein kann, ist bekannt – schließlich beeinflusst Koffein das Nervensystem und Herz-Kreislauf-System. Besonders unmittelbar vor und während der Periode ist es wichtig, nicht zu viel davon zu sich zu nehmen, denn Kaffee kann Menstruationsbeschwerden verschlimmern. Koffein hat nämlich auch eine direkte Auswirkung auf den Hormonhaushalt. Der Östrogenspiegel steigt und Symptome wie Brustempfindlichkeit oder depressive Verstimmungen werden verstärkt. Auch Reizbarkeit und Anspannung – beides häufig auftretende Symptome der PMS – werden durch Koffein verstärkt. Der erhöhte Säureanteil im Kaffee sorgt zudem für stärkere Regelschmerzen. Versuchen Sie also während der Periode weitestgehend auf Kaffee und schwarzen Tee zu verzichten.

Zu wenig Schlaf 

Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend Schlaf bekommen. Zum einen ist der Koffeinkick nach einer erholsamen Nacht gar nicht nötig und zum anderen kann zu wenig Schlaf Ihre Menstruationsbeschwerden zusätzlich verschlimmern. Bei einer medizinischen Studie aus den USA ist herausgekommen, dass Frauen, die durchschnittlich sechs Stunden oder weniger schlafen, öfter unter starken und unregelmäßigen Blutungen litten, als Frauen, die mehr Schlaf abbekamen.1 Empfohlen werden zwischen sieben und neun Stunden Schlaf. 

Melatonin Einschlafspray

mit reinem Melatonin

Zu viel Salz sorgt für schlimmere Menstruationsbeschwerden

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die ständig ihr Essen nachsalzen, haben wir leider schlechte Nachrichten: Zu viel Salz kann nämlich tatsächlich die Menstruationsbeschwerden verschlimmern. Genau genommen geht es hierbei um lästige Wassereinlagerungen.2 Das im Salz enthaltene Natrium wirkt nämlich wasserbindend, wodurch der Körper aufgequollen wirkt. Um dem entgegenzuwirken, hilft es, salzhaltige Lebensmittel, wie etwa Wurst und Käse, nur in Maßen zu genießen. 

Fast Food und Fertiggerichte

Während der Periode sind Heißhungerattacken vollkommen normal und ja, zugegebenermaßen gilt der Appetit dabei oftmals eher einer leckeren Pizza als einem gesunden Salat. Dennoch ist es gerade während der Tage wichtig, auf eine ausgeglichene Ernährung zu achten. Fast Food oder Fertiggerichte können Menstruationsbeschwerden nämlich verstärken. Schuld daran sind zum einen der hohe Salz- und Zuckergehalt in stark verarbeiteten Lebensmitteln und zum anderen die vielen Transfette, die in ihnen enthalten sind. Diese wirken entzündungsfördernd und können Regelschmerzen verstärken. 

Auch interessant: Diese Fehler sollten Frauen bei der Benutzung von Tampons vermeiden

Milchprodukte

Milchprodukte können sich negativ auf Menstruationsbeschwerden auswirken. Die in ihnen enthaltene Arachidonsäure kann nämlich Unterleibsschmerzen und Bauchkrämpfe begünstigen. Doch kein Grund zur Panik! Das bedeutet nicht, dass Sie nun auf Schokolade, Eiscreme und Co. verzichten müssen. Denn glücklicherweise gibt es hier in jedem Supermarkt genügend pflanzliche Alternativen, die als Ersatz dienen.

Stress macht Menstruationsbeschwerden schlimmer

Stress ist nie gut – das ist klar. Am wenigsten gebrauchen kann man ihn allerdings, wenn man seine Periode hat. Ist der Körper gestresst, schüttet er Cortisol aus. Das Stresshormon kann dafür sorgen, dass sich der Eisprung verschiebt und die Periode unregelmäßig wird. Starke Blutungen und Regelschmerzen können die Folge sein. Deshalb heißt es: Ruhe bewahren. Sind Sie sehr anfällig für Stress, kann ausreichend Bewegung einen Ausgleich schaffen. Auch Meditation kann helfen, den Stress zu reduzieren. Gönnen Sie sich ruhig ein wenig Me-Time!

Mehr zum Thema

Alkohol 

Ähnlich wie bei zu viel Stress kann zu viel Alkohol Menstruationsbeschwerden verschlimmern und zu unregelmäßigen Blutungen führen. Schuld daran sind erhöhte Testosteron- und Östrogenspiegel, die den Zyklus durcheinanderbringen. Außerdem kann Alkohol auch Stimmungsschwankungen vor der Periode verstärken. 

Vitamin-D-Mangel

Vitamin D ist gut für das Gemüt und stärkt das Immunsystem. Außerdem kann es die Bildung von Schmerzbotenstoffen vermindern. Ein Mangel des Vitamins kann also dafür sorgen, dass der Körper stärker auf Entzündungen reagiert. Menstruationsbeschwerden, wie Regelschmerzen, können dadurch verstärkt werden. Also gilt: Raus an die frische Luft und ordentlich Sonne tanken!

Quellen

  1. Kennedy, K.E.R. , Onyeonwu, C., Sara Nowakowski, S. et al. (2021). Menstrual regularity and bleeding is associated with sleep duration, sleep quality and fatigue in a community sample. Journal of Sleep Research. ↩︎
  2. DAK Gesundheit. Was hilft bei Menstruationsbeschwerden und PMS? (aufgerufen am 25.08.2025) ↩︎

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.