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Bundesweite Aktion

Das steckt hinter der „langen Nacht des Impfens“ am 8. Oktober

Am 8. Oktober findet die bundesweite „Lange Nacht des Impfens“ statt
Am 8. Oktober findet die bundesweite Lange Nacht des Impfens statt Foto: Getty Images
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7. Oktober 2025, 15:01 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Am 8. Oktober 2025 steht bundesweit die dritte „Lange Nacht des Impfens“ an – eine gute Gelegenheit, sich zwischen 19 und 22 Uhr in der Apotheke, Arztpraxis oder beim Betriebsarzt um die Ecke unkompliziert gegen Covid oder Grippe impfen zu lassen. FITBOOK erklärt, wie die Impfaktion abläuft.

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Was ist die „Lange Nacht des Impfens“?

Die „Lange Nacht des Impfens“ ist eine Initiative des Bundesverbands der Versorgungsapotheker (BVVA) e. V. und besteht bereits seit dem Sommer 2023.1 Die Aktion entstand aus dem Bestreben heraus, die Impfquote in Deutschland zu steigern – und das gelang der „Langen Nacht des Impfens“ in den vergangenen zwei Jahren auch erfolgreich: mit hunderten teilnehmenden Apotheken und tausenden Impfungen.

Und das ist wichtig. Denn wie das Robert Koch-Institut (RKI) zeigt, liegt die Impfquote deutlich unter den Empfehlungen. 75 Prozent der über 60-Jährigen sollten laut RKI gegen Grippe geimpft sein – in der ernüchternden Realität sind es jedoch lediglich 38 Prozent. Vielen Risikogruppen fehlt zudem eine Covid-19-Impfauffrischung.2

Im dritten Jahr wird nun noch einer draufgesetzt: Neben den Apotheken beteiligen sich auch Haus- und Facharztpraxen sowie Betriebsärzte. Insgesamt sind deutschlandweit rund 370 Partner dabei, bei denen Sie sich gegen Grippe oder Corona impfen lassen können.

Die „Lange Nacht des Impfens“ ist damit eine ideale Möglichkeit, sich nach Feierabend und ohne Termin unkompliziert impfen zu lassen.

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Wo findet die Aktion statt und wie läuft sie ab?

Über die offizielle Webseite der „Langen Nacht des Impfens“ gelangen Sie zur interaktiven Karte, auf der alle teilnehmenden Apotheken und Praxen zu finden sind. Dort kann man spontan vorbeikommen oder – je nach Standort – einen Termin vereinbaren und wichtig: den Impfpass mitnehmen!

Vor jeder Impfung findet ein kurzes Beratungsgespräch statt, anschließend werden Covid-19 und Grippeschutzimpfungen verabreicht und im Impfpass dokumentiert. Nach wenigen Minuten ist man in der Regel wieder startklar.

Hier geht’s zur offiziellen Webseite mit der Übersicht, welche Apotheken oder Arztpraxen in Ihrer Nähe teilnehmen.

Wer sollte sich gegen Grippe oder Covid-19 impfen lassen?

  • Menschen über 60: Mit zunehmendem Alter lässt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems nach, das erhöht das Risiko, dass eine Grippeinfektion einen schweren Krankheitsverlauf nimmt.
  • Schwangere ab dem zweiten Trimester: Ab dem vierten Schwangerschaftsmonat empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) eine Grippeimpfung. Liegen Vorerkrankungen vor, rät sie bereits im ersten Trimester dazu.
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen: Besonders gefährdet sind Menschen mit Erkrankungen von Herz, Leber oder Nieren sowie mit Diabetes, geschwächtem Immunsystem oder neurologischen Erkrankungen wie Multiple Sklerose.
  • Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen: Sie gelten als besonders schutzbedürftig und profitieren daher besonders von einer Impfung.
  • Personen mit engem Kontakt zu Risikopatienten: Wer mit gefährdeten Menschen im selben Haushalt lebt oder sie betreut, sollte sich ebenfalls impfen lassen – vor allem, um die Risikopersonen zu schützen.
  • Berufsgruppen mit erhöhtem Ansteckungsrisiko: Dazu zählen insbesondere Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie Menschen, die in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr arbeiten.

Jugendliche ab 12 Jahren sollten sich vor der Covid-19-Schutzimpfung erst in der Apotheke beraten lassen.

Noch unsicher, ob die Grippeimpfung für Sie sinnvoll ist? Dieser Artikel könnte helfen: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Grippeimpfung

Quellen

  1. Lange Nacht des Impfens. (aufgerufen am 07.10.2025) ↩︎
  2. Robert Koch Institut. Influenza: Impfquote (ab 60 Jahre). (aufgerufen am 07.10.2025) ↩︎

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