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Warum Johanniskraut-Tee gut für Ihre Nerven sein soll

Johanniskrauttee in einer Tasse
Johanniskraut wird oft bei depressiven Verstimmungen eingenommen, aber die Pflanze kann noch mehr
Foto: Getty Images

Johanniskraut-Tee gehört zu den Sorten, die meist aus gesundheitlichen Gründen getrunken werden. FITBOOK verrät, was Johanniskraut-Tee bewirken soll, welche Inhaltsstoffe er hat und wie man ihn richtig zubereitet.

Was ist Johanniskraut-Tee?

Johanniskraut ist in der Naturheilkunde schon lange bekannt und kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Zur äußerlichen Anwendung dient das Johanniskraut zur Linderung von kleineren Wunden oder Verletzungen. Die meisten Menschen nehmen das Kraut jedoch in Tablettenform oder als Tee ein. Dieser besteht aus den getrockneten Blüten und Blättern des Johanniskrauts, die mit heißem Wasser aufgegossen werden.

Johanniskraut wächst auf magerem Boden, etwa am Wegesrand oder an Feldrändern. Anhand seiner gelben Blüten, die aus fünf einzelnen Blättern bestehen, ist das Echte Johanniskraut leicht wiederzuerkennen.

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Wie schmeckt Johanniskraut-Tee?

Der Geschmack von Johanniskraut ist an sich sehr bitter. Der Tee hingegen schmeckt nach einer Mischung aus Gras und Erde und wird von vielen als angenehm beschrieben. Um dem Geschmack des Tees eine süßliche Note zu verleihen, hilft etwas Honig. Johanniskraut-Tee wird jedoch eher selten wegen seines Geschmacks getrunken, sondern vielmehr aufgrund seiner Wirkung.

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Johanniskraut-Tee


✔︎ Wohltuend für Körper und Seele
✔︎ Geeignet für zahlreiche unterschiedliche Rezeptideen
✔︎ Auch als Duftkraut oder als Würzmittel einsetzbar

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Wobei soll Johanniskraut-Tee helfen?

 Ursprünglich wurde Johanniskraut-Tee angewendet, um die Behandlung von Unruhe und Schlafstörungen zu unterstützen. Mittlerweile sind aber noch weitere Anwendungsgebiete dazugekommen. Dazu zählen:

  • leichte Depressionen / depressive Verstimmungen
  • Winterdepressionen
  • Angststörungen
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Menstruationsbeschwerden

Welche Wirkstoffe stecken in Johanniskraut-Tee?

Die Wirkstoffe des Johanniskraut-Tees haben in erster Linie Einfluss auf das Nervensystem. Zu den essenziellen Wirkstoffen zählen unter anderem:

  • Ätherisches Öl
  • Xanthone
  • Anthranoide
  • Hyperforin

Hyperforin ist die Hauptkomponente des Johanniskrauts, die gegen Depressionen wirken soll. Der Inhaltsstoff dient als Wiederaufnahmehemmer von Dopamin, GABA (γ-Aminobuttersäure), Noradrenalin, Glutaminsäuren, Serotonin. Der Gehalt an ätherischem Öl soll die Schleim- und Krampflösung unterstützen und zudem entzündungshemmend auf den Körper wirken. Aufgrund seiner krampflösenden Eigenschaften schwören viele Frauen bei Menstruationsbeschwerden auf den Tee.

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Ist die Wirkung wissenschaftlich bestätigt?

Um eine ausreichende Wirkung zu garantieren, sollten Sie zu Präparaten aus der Apotheke greifen und sich vorher bei Ihrem Hausarzt informieren.

Speziell in Bezug auf mögliche Nebenwirkungen sollten Sie sich beim Hausarzt und/oder Apotheker informieren. So ist z.B. noch immer nicht gänzlich geklärt, ob Johanniskraut die Wirksamkeit der Antibabypille verringert. Gleiches gilt in Bezug auf andere Arzneimittel wie Blutverdünner und HIV-Medikamente. Hier können Wechselwirkungen auftreten, weshalb ärztlicher Rat unerlässlich ist. Johanniskraut-Tee führt darüber hinaus zu einer gesteigerten Empfindlichkeit bei Sonnenlicht, weswegen man während einer längeren Anwendung auf ausgedehnte Sonnenbäder oder Solarium-Besuche verzichten sollte.

Da Johanniskraut zu den Naturheilmitteln zählt, tritt die Wirkung in der Regel nicht sofort, sondern erst nach einigen Wochen ein.

Wo bekommt man Johanniskraut-Tee und wie wird er zubereitet?

Johanniskraut-Tee kann in der Apotheke, Reformhäusern und Drogerien gekauft werden. Meist wird er lose angeboten, teilweise aber auch bereits im Teebeutel.

Wenn das Kraut lose vorliegt, werden etwa zwei bis vier Gramm oder zwei Teelöffel mit kochendem Wasser übergossen. Nach etwa acht Minuten kann der Tee durch ein Teesieb gegossen werden. Johanniskraut-Tee muss trocken gelagert und vor Licht geschützt werden. Daher eignet sich eine Teedose zur Lagerung besonders gut. Es wird nicht empfohlen, das Kraut selbst zu ernten und zu trocknen, da die Dosierung der Inhaltsstoffe sonst stark schwanken kann.

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