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Simon Gronau verrät, wie sein Körper 100 Hyrox-Rennen verkraftet hat

Hyrox-Rekord: Simon Gronau spricht über Folgen
Hyrox-Rekord: Simon Gronau spricht über Folgen Foto: Enis Guelmen
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Julia Freiberger
Ernährungsexpertin

27. Juli 2026, 10:11 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

100 Hyrox-Wettkämpfe an 100 aufeinanderfolgenden Tagen – Simon Gronau hat dieses außergewöhnliche Projekt inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Die enorme körperliche und mentale Belastung liegt hinter ihm. Im FITBOOK-Interview spricht er darüber, wie sein Körper die Challenge verkraftet hat, welche Erkenntnisse das medizinische Abschluss-Check-up brachte und weshalb für ihn nun nicht das nächste große Ziel, sondern die Regeneration im Mittelpunkt steht.

Bereits während seiner Herausforderung hatte FITBOOK mit Gronau über die Motivation hinter dem Projekt, seine Vorbereitung und die erwarteten körperlichen Folgen gesprochen. Damals machte er deutlich, dass „100 Tage, 100 Hyrox“ kein Gesundheitsprojekt, sondern eine extreme Belastung für den Körper sei. Nach dem erfolgreichen Abschluss zieht er nun Bilanz und spricht darüber, wie es seinem Körper heute geht und welche Erkenntnisse er aus den vergangenen 100 Tagen mitnimmt.

„Die Regeneration steht jetzt ganz klar im Vordergrund“

FITBOOK: Nach 100 Hyrox-Rennen in 100 Tagen haben Sie Ihr Projekt erfolgreich beendet. Wie geht es Ihrem Körper unmittelbar nach dieser außergewöhnlichen Belastung?
Simon Gronau: „Nach diesen 100 Tagen steht für mich jetzt ganz klar die Regeneration im Vordergrund. Mein Körper hat über einen sehr langen Zeitraum jeden Tag enorm viel geleistet. Deshalb bekommt er nun genau die Zeit, die er braucht. Körperlich fühle ich mich inzwischen schon wieder erstaunlich gut. Muskulatur, Sehnen, Bänder und Gelenke machen aktuell keine größeren Probleme. Auch das Ganzkörper-MRT, das wir zum Vergleich vor und nach dem Projekt durchgeführt haben, hat keine gravierenden strukturellen Schäden gezeigt. Lediglich in der rechten Kniekehle wurde eine kleine Baker-Zyste festgestellt.“

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Das Nervensystem braucht länger als Muskeln und Gelenke

Wo spüren Sie die Auswirkungen der vergangenen 100 Tage heute noch am stärksten?
„Am deutlichsten spüre ich die Belastung momentan noch im zentralen Nervensystem. Obwohl der Körper äußerlich schon wieder recht belastbar wirkt, merke ich, dass innerlich noch nicht alles vollständig heruntergefahren und verarbeitet ist. Deshalb geht es jetzt vor allem um Schlaf, Ruhe, Entspannung und darum, dem Körper keinen festen Zeitplan für die Erholung aufzuzwingen.“

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Warum Geduld nach der Challenge wichtiger ist als das nächste Ziel

Viele würden nach einem solchen Erfolg wahrscheinlich schon das nächste große Projekt planen. Wie sehen Sie das?
„Nach einem solchen Projekt besteht die Herausforderung nicht darin, möglichst schnell wieder das nächste Ziel anzugehen. Sie besteht vielmehr darin, Geduld zu haben, den Erfolg erst einmal wirklich zu genießen und anschließend in Ruhe zu schauen, welche Bereiche durch die 100 Tage geschwächt wurden und gezielt wieder aufgebaut werden müssen.“

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