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Wie Hulk Hogan sein Alkohol-Problem in den Griff bekam

Wrestling-Legende

Hulk Hogan erzählt, wie er seine Suchtprobleme in den Griff bekam

Hulk Hogan
Hulk Hogan ist die Kultfigur im Wrestling – und inzwischen 70 Jahre altFoto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Monica Herndon

Auch mit inzwischen 70 Jahren ist Hulk Hogan weiter top in Form. Mehr noch: Die Kultfigur mit Kopftuch und weiß-blondem Walross-Bart hat sich noch einmal neu entdeckt und den jahrelangen Kampf gegen Alkohol und Medikamente gewonnen. Endlich möchte man meinen! Wie er das geschafft hat, verriet er jetzt einem US-Magazin.

Wie kein anderer machte Hulk Hogan, der eigentlich mit bürgerlichem Namen Terrence Gene Bollea heißt, seine Sportart Wrestling ab den 80er-Jahren auf der ganzen Welt populär. Der wohl größte Wrestler aller Zeiten baute den führenden Wrestling-Verband WWE („World Wrestling Entertainment“) fast im Alleingang zu einer globalen und erfolgreichen Marke auf. Die Kultfigur mit dem Kopftuch, dem weiß-blonden Walross-Bart, den aufgepumpten Muskelbergen und der nicht mehr ganz natürlichen Bräune verdiente Hunderte Millionen US-Dollar. Aber: Der Erfolg hatte auch Schattenseiten. Die zahllosen Shows und Matches während der Karriere forderten durch die Schläge und Zusammenstöße ihren körperlichen Tribut. Folge: unzählige Operationen nach seinem Karriereende 2012 und damit die Sucht nach Medikamenten, Tabletten und Alkohol. Eine gefährliche Spirale, aus der es ohne Hilfe oft kein Entkommen gibt. Doch Hulk Hogan hat es offenbar geschafft – und dem Alkohol abgeschworen.

Der Tag, an dem Hulk Hogan dem Alkohol abschwor

„Ich bin fertig damit“, sagte Hulk Hogan dem Magazin „Muscle and Health“. „Vor etwa sieben Monaten habe ich beschlossen, keinen Alkohol mehr zu trinken!“ Das wirft natürlich die Frage auf, wie es dazu kam. Haben dem Superstar etwa Freunde und Familie ins Gewissen geredet, ist es die Angst vor den möglichen Folgen? Immerhin soll die Droge seit Jahren ein ständiger Begleiter gewesen sein.

„Ich war auf einer Silvesterparty und habe eine Menge Dinge gesehen, die ich nicht gutheißen konnte oder mochte. Ich sah mich selbst in diesem Umfeld und dachte mir: ‚Weißt du was? Ich weiß nicht, wie ich hierhergekommen bin, aber ich bin fertig’“, stellte er im Gespräch mit Chefredakteurin Danni Levy in seinem Strandrestaurant „Hogan’s Hangout“ in Clearwater (Florida) klar.

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Umfeld reagierte zunächst irritiert auf Hogans Abstinenz

Ein Umstand, an den sich in den letzten Monaten auch sein soziales Umfeld erst dran gewöhnen musste. Besonders auf Feiern stieß Hogan oft auf Unverständnis. „Ich hatte einige Wrestler, die mir ins Gesicht sahen und sagten: ‚Wenn du nicht mit mir trinkst, bist du nicht mein Freund’“, blickt er zurück. Der zweifache Familienvater blieb aber standhaft: „Wenn ich fertig bin, bin ich fertig“, konnte er nur noch einmal wiederholen.

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Der Verzicht auf Alkohol führte nicht nur zu einem besseren Wohlbefinden und einem klareren Kopf, sondern ließ zusätzlich auch noch etliche Kilos purzeln. Denn: Hogan stopfte sich nach durchzechten Abenden daheim nicht noch zusätzlich mit Junkfood voll. Er habe dieses Bedürfnis einfach nicht mehr gehabt, als er mit dem Trinken aufgehört habe. So nahm der 2-Meter-Hüne nach eigenen Angaben in den letzten acht Monaten stolze 40 Pfund, also etwa 18 Kilogramm, ab.

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Auch den Schmerzmittel-Teufelskreis durchbrochen

Doch nicht nur den Alkohol hat Hulk Hogan nun offenbar unter Kontrolle, sondern auch den jahrelangen Konsum von Schmerzmitteln. Durch die ständigen Prügeleien zu seiner WWE-Zeit blieb kaum ein Körperteil unversehrt. 25 Eingriffe – unter anderem an Rücken, Knie, Hüfte, Bauch, Gesicht und Schulter – sollen es nach seiner aktiven Laufbahn gewesen sein. Oft sogar kurz hintereinander. Die Ärzte verabreichten ihm im Anschluss ein Rezept nach dem anderen.

„Das führte dazu, dass ich die Schmerztabletten regelrecht schluckte. Ich brauchte diese Mittel“, erklärte er. Denn zu den Schmerzen gesellten sich etwa Schlafstörungen und allgemeine Unzufriedenheit. Das Problem war nur, dass es kein Ende gab. „Auch als sich die Lage entspannte, gaben sie mir dieselben Medikamente nochmal. Es wurde zu einem Teufelskreis.“

Irgendwann befand sich Hogan an einem Punkt, an dem er nicht mehr wollte. Er habe sich angeschaut und sich gesagt: „Ich habe keine Schmerzen und ich brauche das nicht. Mein Körper schmerzt von all den Wrestling-Verletzungen, aber ich habe nicht diese unerträglichen Schmerzen, mit denen ich nicht leben kann.“ Und von da an gehörte der beinahe tägliche Gang in die Apotheke der Vergangenheit an.

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Ein Wundermittel aus Hanf

Auch weil Hogan Cannabidiol (kurz: CBD) für sich entdeckte. Diese Chemikalie wird aus der Cannabis-Pflanze gewonnen und meist durch Öle bzw. Tropfen eingenommen. CBD soll etwa Entzündungen im Körper abschwächen, Schmerzen lindern und beruhigend wirken. Außerdem kann es die psychische Gesundheit verbessern.

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CBD helfe ihm vor allem beim Aufwachen und beim beinahe täglichen Training. „Am Anfang verstand ich die gesundheitlichen Aspekte nicht und was es für dich tun kann. Besonders wenn es um Energie, Schlaf oder den langsamen Ausstieg aus harten Drogen oder Medikamenten und den Abbau geht“, gestand der Schauspieler. „Ich musste eine Menge recherchieren. Aber ich habe sofort eine Veränderung bemerkt. Und dann dachte ich mir, dass es etwas ist von dem viele Menschen profitieren, die Hilfe brauchen.“

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Auch dank des pflanzlichen Wundermittels stehe auch heute noch an sechs Tagen die Woche der Gang ins hauseigene Gym an. So kann der mittlerweile 70-Jährige sogar wieder Gewichte stemmen. Dennoch müssen wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch CBD Suchtpotenzial aufweist und der Konsum nur unter Rücksprache mit einem Arzt erfolgen sollte.

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