Zum Inhalt springen
logo Das Magazin für Fitness, Gesundheit und Ernährung
Stars Alle Themen
Hollywood-Schauspieler

Elliot Page zeigt Sixpack – das steckt hinter seiner Box-Leidenschaft

Elliot Page hat ein durchtrainiertes Sixpack für seinen neuen Film „The Odyseey“
Der Star aus Blockbustern wie „Inception“, „X-Men“ oder „Juno“ zeigt seinen durchtrainierten Körper Foto: Kevin Winter
Artikel teilen

5. Juli 2026, 18:03 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Schauspielstar Elliot Page präsentierte auf seinem Instagram-Kanal seinen durchtrainierten Körper samt steinernem Sixpack. Ob das auch an seiner Rolle als griechischer Krieger Sinon im anstehenden Christopher-Nolan-Film „The Odyseey“ liegt, wird sich zeigen. Allemal wird klar: Boxen bringt nicht nur einen guten Körper, es bringt auch eine stabilere Psyche.

Jetzt dem FITBOOK-Kanal bei WhatsApp folgen!

Boxtraining – die neue Leidenschaft

Geformt wurde Pages Körper wohl vordergründig durch Boxtraining. In einem Instagram-Beitrag gewährt er nicht nur Einblicke in sein Training, sondern schwärmt auch ausführlich von seinem Trainer Nolan Hanson. Er beschreibt ihn als „brillanten Lehrer“, der nicht nur komplexe Bewegungen analysiere, sondern auch ein „strategisches Verständnis für den Boxsport“ sowie einen durchdachten Blick auf die psychologische Seite des Sports mitbringe.

Das gemeinsame Training sei für ihn längst „zu einem wesentlichen Bestandteil“ seines Lebens geworden. Dass der Sport für Page eine so wichtige Rolle spielt, ist leider nicht die Regel, denn Transmenschen sind im Sport häufig mit Diskriminierung und Ungleichbehandlung konfrontiert.1

Instagram Platzhalter
An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Deswegen gründete Pages Trainer Hanson auch „Trans Boxing“ in dem legendären ältesten Boxgym der USA, dem „Gleason‘s“. Dort boxten auch schon die Größten des Sports wie Muhammad Ali, Floyd Mayweather Jr. und Mike Tyson. Hunson sagte in einem Interview mit der Vogue, dass es für ihn eine Möglichkeit war, Transmenschen, „die historisch gesehen stark vom Boxsport ausgeschlossen waren, eine Chance zu geben“.2

https://www.google.com/preferences/source?q=fitbook.de
Mehr zum Thema

Warum auch Sie boxen sollten

Auch wenn Sie nicht an einem Sixpack interessiert sind und auch nicht das Verlangen haben, Ihre Selbstverteidigung zu verbessern. Boxen lohnt sich trotzdem. Eine Analyse zu 16 Studien zeigt, warum: In 94 Prozent der untersuchten Studien führte Boxtraining zu weniger Stress und mehr Lebensqualität, Stimmung und Selbstwertgefühl.3 Hinzu kommt, dass Boxtraining meist in Gruppen stattfindet und so ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit vermittelt. Kurzum: Wer boxt, trainiert nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche.

Auch interessant: Fitboxing – das steckt hinter dem intensiven Workout

Von Hasser zum Liebhaber

Dass Page heute so hingebungsvoll trainiert, war nicht immer so. 2022 erzählte Page bei Esquire offen, dass Sport für ihn früher „nie gutgetan“ habe und er sich vor seiner Transition kaum habe motivieren können, überhaupt aktiv zu werden.4 Stattdessen beschrieb er eine Zeit voller innerer Kämpfe. Intensive Angstzustände, ein schwieriges Verhältnis zu Essen und körperliche Erschöpfung, die eng mit seiner damals noch unbewältigten Genderdysphorie, also dem Leidensdruck im Kontext seiner Geschlechtsidentität, zusammenhingen.

Seit seiner Transition – also dem Prozess der Angleichung an seine Geschlechtsidentität – habe sich das grundlegend geändert. Sport fühle sich seitdem nicht mehr wie eine Last an, sondern wie pure Freude. Er beschrieb, dass ihn das Training regelrecht mitreiße: die volle Konzentration auf den Moment, das Ausreizen der eigenen Grenzen und das Gefühl, körperlich stärker zu werden. Diese Verbindung zwischen körperlicher und psychischer Transformation zieht sich wie ein roter Faden durch Pages öffentliche Aussagen der letzten Jahre und macht seine heutige Begeisterung fürs Boxen umso greifbarer.

Quellen

  1. Chan, A.S.W., Choong, A., Phang, K.C. et al. (2024). Societal discrimination and mental health among transgender athletes: a systematic review and Meta-analysis. Springer Nature. ↩︎
  2. Vogue. Punching Up: Meet Trans Boxing, a Class in Brooklyn for All. (aufgerufen am 02.07.2026) ↩︎
  3. Bozdarov, J., Jones, B. D. M., M. Ishrat, H., et al. (2022). Boxing as an Intervention in Mental Health: A Scoping Review. Sage Journals. ↩︎
  4. Esquire. The Euphoria of Elliot Page. (aufgerufen am 02.07.2026) ↩︎

Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen. Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit Tracking und Cookies entscheiden.

Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an datenschutz@axelspringer.de.