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Schienbeinschoner für Fußballer

Was kann der „Panthergrip“ aus „Die Höhle der Löwen“?

Schienbeinschoner sind beim Fußball wichtig. Aber sie nerven viele Spieler. Ein Erfinder hat jetzt in der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ Schoner vorgestellt, die nicht mehr verrutschen sollen und besseren Tragekomfort versprechen.

Ein Tritt gegen das Schienbein tut höllisch weh. Noch schlimmer ist es, wenn man sich das Schienbein bricht. Das kommt beim Fußball durchaus schon mal vor. Deshalb ist es Pflicht, dass Fußballprofis bei jedem Spiel Schienbeinschoner tragen.

Problem: Die Schoner verrutschen am Bein von oben nach unten, von links nach rechts und verlieren dadurch schnell ihre Schutzwirkung. Schienbeinschoner sind unter Stutzen einfach schwer unter Kontrolle zu kriegen und nerven viele Kicker. Spieler versuchen daher, den Schutz mit Tape oder Klettband zu fixieren. Aber spätestens nach der ersten Grätsche verrutschen die Schoner dann wieder. Und nach dem Spiel werden sie abermals lästig. Sie abzunehmen, ziept an den Beinhaaren und gibt hässliche Streifen.

Hannes Mirow (30) hat nun in der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ eine Erfindung präsentiert, die geplagten Fußballerbeinen einen besseren Schutz versprechen soll. „Panthergrip“ sind Schienbeinschoner, die nicht verrutschen können.

Wie kam es zu „Panthergrip“?

Mirow spielt seit seinem sechsten Lebensjahr leidenschaftlich Fußball. Er spricht aus Erfahrung, wenn er sagt, dass ihn die rutschigen, sperrigen Schienbeinschoner immer schon gestört haben. Das geht wohl vielen so auf dem Spielfeld. Er meint, wenn es keine Schienbeinschoner-Pflicht geben würde, würden die meisten Fußballer am liebsten komplett darauf verzichten.

Ausschlaggebend war dann ein Sportunfall von einem guten Freund, der sich bei einem Foul das Schienbein gebrochen hatte. Mirow wurde aktiv und hat nach langem Forschen einen unverrutschbaren Schienbeinschoner entwickelt und dem Produkt den griffigen Namen „Panthergrip“ gegeben.

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Wie funktioniert der Schienbeinschoner?

Auf der rauen Oberfläche des Schienbeinschoners befinden sich Tausende kleine Mikrozähne, die Mirow „Pantherzähne“ nennt. Dahinter verbirgt sich eine Lackierung mit Acryl-Splittern, die wie winzige Nadelspitzen am Stoff des Strumpfes anhaften. Ein Verrutschen sei dadurch laut Mirow unmöglich.

Hinzu komme die Passform des Schoners, die auf die Muskulatur hin optimiert sei. Mirow erklärt, dass im oberen Bereich eine Auswölbung ausgeformt sei, unter der der Muskel arbeiten könne. Im unteren Bereich liege eine Art Kanal für die Sehnen. Neben der Sicherheit werde so auch der Tragekomfort erhöht.

Um die Schoner schnell ans Bein zu kriegen, hat Mirow eine passende Anziehhilfe entwickelt. Die liegt zuerst am Schienbein an, der Schoner kommt darauf. Abschließend wird der Anzieher aus dem Strumpf rausgezogen. In wenigen Sekunden sei man so spielbereit.

Zusätzlich zu Schoner und Anziehhilfe hat Mirow einen passenden Kompressionsstutzen entwickelt. Den Strumpf könne man aber auch für das normale Training weglassen, sagt der sportbegeisterte Erfinder. Für eine optimale Funktion sollte der Stutzen allerdings angezogen werden.

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Wer braucht den „Panthergrip“?

Keine Frage: Fußball begeistert viele Menschen weltweit. Allein in Deutschland sollen laut Statista rund 14 Millionen regelmäßig oder zumindest ab und zu kicken. Klar, nicht jeder Hobby-Fußballer braucht Schienbeinschoner. FITBOOK meint: Wer Fußball allerdings regelmäßig im Verein oder gar auf Profi-Niveau spielt, für den könnte „Panthergrip“ durchaus interessant sein.

Was kostet der „Panthergrip“?

60 Euro soll der „Panthergrip“ kosten. Die Preisspanne für Schienbeinschoner liegt im Handel zwischen 30 und 70 Euro. Der Preis für Mirows Erfindung ist damit im oberen Bereich für herkömmliche Schienbeinschoner angesetzt.

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Deal or no Deal?

Um den „Panthergrip“ auf den Markt zu bringen, benötigt Mirow 120.000 Euro. Dafür bietet er 25 Prozent an seinem Unternehmen an. Die Investoren der Sendung zeigen sich durchweg interessiert. Der sportbegeisterte Investor-Löwe Nils Glagau springt auf den „Panthergrip“ an und zahlt die geforderte Summe.

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