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Hollywoodstar gesteht

Channing Tatum über „Magic Mike“-Body: „So auszusehen ist ungesund“ 

Channing Tatum erklärt, wie qualvoll es ist, sich für die Rolle in den Magic-Mike-Filmen in Top-Form zu bringen
Channing Tatum erklärt, wie qualvoll und ungesund es ist, sich für die Rolle des „Magic Mike“ in Schuss zu bringenFoto: Getty Images

Die Magic-Mike-Filme, die unterhaltsam das Leben männlicher Stripper zeigen, lassen nicht nur Frauenherzen höher schlagen. Bei vielen Männern dürfte es eher Neid auf die perfekten Körper der Stripper sein, der für Herzrasen sorgt. Nun gesteht Hauptdarsteller Channing Tatum (41) erstmals in einem Interview, wie unnatürlich es ist, sich so in Top-Form zu bringen.

Der perfekte Körper – mit ein bisschen Arbeit und Disziplin sollte der doch erreichbar sein, oder? Schließlich hat nahezu jeder im privaten oder beruflichen Umfeld jemanden, den man um seinen bzw. ihren makellos geformten Körper beneidet. Besonders leicht scheint es Stars zu fallen, sich in Top-Form zu bringen. Nun hat der „Magic Mike“-Darsteller Channing Tatum in einem Interview überraschend verraten, dass es für ihn pure Qual ist, so auszusehen, wie man ihn auf der Leinwand kennt.

„Selbst wenn du trainierst, ist es nicht natürlich, so in Form zu sein“

Der 41-jährige Schauspieler enthüllte erst kürzlich in der beliebten US-TV-Sendung „The Kelly Clarkson Show“, dass die Fortsetzung der Hollywood-Blockbuster „Magic Mike“ und „Magic Mike XXL“, in dem einen durchtrainierten Stripper spielt, auf der Kippe stand. Er hatte nämlich keine Lust mehr, sich wieder dem knallharten Fitnessprogramm und der strengen Diät zu unterwerfen, um in die Rolle des Mike Lane im dritten Teil „Magic Mike’s Last Dance“ zu schlüpfen.

Als die Showmasterin Kelly Clarkson ein Oben-ohne-Foto des Stars aus dem letzten „Magic Mike“-Film zeigte, kommentierte Channing Tatum: „Das könnte der Grund sein, warum ich keinen dritten Teil machen wollte. Weil ich so aussehen muss.“ Überraschend offenherzig gestand er, wie schwer es ist, so einen definierten Körper zu haben. „Selbst wenn du trainierst, ist es nicht natürlich, so in Form zu sein“, erklärte er. Um so auszusehen, reiche es nicht, auf seine Ernährung zu achten. Man müsse geradezu hungern, um das zu erreichen. „Ich glaube nicht, dass es gesund ist, wenn du einen so fettfreien Körper hast“, sagte Tatum zu Kelly Clarkson.

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„Ich weiß nicht, wie Leute, die den ganzen Tag arbeiten, in Form bleiben“

Und dann spricht der Star sicherlich vielen Menschen aus dem Herzen: „Ich weiß nicht, wie Leute, die den ganzen Tag arbeiten, tatsächlich in Form bleiben, weil es mein Vollzeitjob ist und selbst ich es kaum schaffe“, sagte er. So habe er zweimal täglich trainiert und nach Vorschrift zu vorgegebenen Zeiten gegessen, um sich im dritten Teil von „Magic Mike“ entblättern zu können. Als Tatum und Clarkson dann ein wenig über das Älterwerden plauderten, gab er zu, dass sein Gewicht mittlerweile etwa 7 Kilogramm auf und ab schwankt. Und im Vergleich zu früher sei es jetzt immer schwieriger, die Kilos wieder loszuwerden.

Am meisten aber frustriert ihn, wie viel Arbeit man reinstecken muss, um ein Sixpack zu bekommen, welches dann innerhalb weniger Tage verschwindet: „Warum dauert es ungefähr zwei Monate, um wirklich fettfrei zu sein, aber nur zwei Tage, um wieder alles zu verlieren?“ Er habe quasi innerhalb eines Wochenendes sein hart antrainiertes Sixpack verloren, witzelt der Schauspieler.

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Kein Salz im Essen, damit der Körper schön straff wirkt

Auf die Frage, was ihm am meisten während der strengen Diät gefehlt hat, antwortet Channing Tatum: „Vermutlich Salz!“. Denn ein paar Tage, bevor Nacktszenen gedreht wurden, musste er auf Salz verzichten, damit der Körper kein Wasser speichert und entsprechend straff aussieht. Doch dadurch habe sein Essen völlig fad, nach nichts geschmeckt, praktisch wie Wasser.

Dieses Interview wirft einen ungeschminkten Blick darauf, wie rigoros sich Stars für eine Rolle in Form bringen (müssen). So verwundert es nicht, dass man sie auf Paparazzi-Fotos am Strand oft kaum wiedererkennt, wenn sie danach ein normaleres Leben führen und nicht hungern. Allen „normalen Menschen“ zeigt es, dass ein perfekter Körper mit sehr viel Arbeit und Verzicht verbunden ist. Manchmal muss man eben auch hungern, wenn man ein Sixpack anstrebt und es dann behalten will – sofern es einem die Natur nicht genetisch geschenkt hat.

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Übrigens: „Magic Mike’s Last Dance“ soll noch 2022 erscheinen. Diesmal allerdings nicht im Kino, sondern zunächst exklusiv auf dem Streaming-Portal HBO Max.

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