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Orthostatische Hypotonie

Eine einfache Übung hilft bei Schwindel nach schnellem Aufstehen

Ein kurzes Schwindelgefühl nach schnellem Aufstehen kennen viele. Gefährlich ist es in den meisten Fällen nicht.
Ein kurzes Schwindelgefühl nach schnellem Aufstehen kennen viele. Gefährlich ist es in den meisten Fällen nicht
Foto: Getty Images

Zu schnell aus dem Bett geschlüpft und wenige Sekunden später wird es rabenschwarz vor den Augen: Viele kennen das. Mit einfachen Tricks können Betroffene dem morgendlichen Schwindel vorbeugen.

Zu schnell aufgestanden und nach wenigen Schritten wird es plötzlich schwarz vor den Augen: Ein solches Schwindelgefühl kennen viele. Gefährlich ist es in den meisten Fällen nicht, erklärt Jens Wagenknecht vom Deutschen Hausärzteverband.

Luft-Radeln oder ein kalter Lappen helfen

Vor dem Aufstehen die Beine zu bewegen, beispielsweise durch „Luft-Fahrradfahren“, oder die Arme mit einem nassen Lappen abzuwischen, kann dagegen helfen.

Solch ein Schwindelgefühl kann entstehen, wenn nach längerem Liegen oder Sitzen das Blut durch plötzliches Aufstehen in die untere Körperhälfte fließt. Hat jemand einen niedrigen Blutdruck, dauert es kurz, bis der Kreislauf wieder stabil ist.

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Ursache: Das Herz hat zu wenig Blut zur Verfügung

Medizinisch nennt man das orthostatische Hypotonie. „Das Herz hat wenig Blut zu Verfügung und pumpt deshalb zu wenig Sauerstoff in Richtung Auge und Gehirn“, erklärt Wagenknecht. So kann es zu einem Gefühl wie kurz vor der Ohnmacht kommen.

Junge schlanke und ältere Menschen stärker betroffen

Besonders anfällig dafür seien junge und schlanke Menschen sowie ältere Patienten unter dem Einfluss von Medikamenten.

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