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„HistaFit“ holt DHDL-Deal für histaminarme Lebensmittel

„Die Höhle der Löwen“

„HistaFit“ will histaminarme Lebensmittel in die Supermärkte bringen

Die beiden Gründerinnen Melina Neumann (l.) und Ana Hansel präsentieren mit HistaFit und HistaFood Lebensmittel für Menschen mit Histaminintoleranz
Die beiden Gründerinnen von „HistaFit“, Melina Neumann (l.) und Ana Hansel, präsentieren mit „HistaFood“ erstmals Lebensmittel für Menschen mit einer Histaminintoleranz.Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Selten hat man bei „Die Höhle der Löwen“ so einen glänzenden Auftritt gesehen, der mit einer wahren Investoren-Schlacht belohnt wurde. Zwei junge Frauen wollen mit ihrer Marke „HistaFit“ histaminarme Lebensmittel in deutschen Supermärkten etablieren. Denn dort klafft bislang eine Lücke.

In deutschen Supermärkten hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Mittlerweile gibt es ganze Regale mit veganen, glutenfreien oder lactosefreien Produkten. Doch bislang werden nicht alle Zielgruppen mit Unverträglichkeiten bedient. So gibt es keine Lebensmittel für Menschen mit einer Histaminintoleranz. Deswegen stellten in der achten Folge der aktuellen Staffel von „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) die Gründerinnen Melina Neumann (24) und Ana Hansel (37) ihre Marke „HistaFit“ vor. Dahinter verbergen sich histaminarme Lebensmittel für Menschen, die an einer Histaminintoleranz leiden.

„HistaFit“-Gründerinnen leiden selbst an einer Histaminintoleranz

Die besten Ideen fußen oft auf einer persönlichen Erfahrung. Das trifft auch auf die beiden Gründerinnen von „HistaFood“ zu. Beide haben eine jahrelange Ärzte-Odyssee hinter sich, bis sie endlich herausfanden, warum es ihnen schlecht ging: Sie leiden an einer Histaminintoleranz. Das führte dazu, dass Melina Neumann während ihrer Schulzeit ein Energielevel von gerade mal 30 Prozent hatte, wie sie in TV-Sendung berichtet. Das reichte nur für die Schule und Hausaufgaben. Es sei kein besonderes lebenswertes Dasein gewesen.

In Deutschland sind mehr als zwei Millionen Menschen von Histaminintoleranz betroffen.1 Rechnet man noch Personen dazu, die mit Histaminunverträglichkeit kämpfen haben, sind es laut den Gründerinnen sogar 17 Prozent der Bevölkerung. Das Problem: Histamin kommt in vielen natürlichen und verarbeiteten Lebensmitteln vor, unter anderem in Tomaten, Spinat, Hülsenfrüchte, Thunfisch, Meeresfrüchte, Rotwein, Fertiggerichten etc. Wer zu viel davon aufnimmt, kann dann sehr unterschiedliche Beschwerden entwickeln. Dazu zählen allergieähnliche Symptome wie:

  • Migräne
  • Nesselsucht
  • geschwollene Augenlider
  • Ekzeme, Hautausschläge
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Husten
  • Schnupfen

Auch interessant: An welchen Symptomen erkennt man Nesselsucht?

Histaminarme Lebensmittel sollen Betroffenen helfen

Und so kamen die beiden jungen Frauen auf die Idee, Betroffenen zu helfen. Dies machten sie zunächst erfolgreich in Selbsthilfeseminaren. Und erwirtschafteten allein schon damit Umsätze im sechsstelligen Euro-Betrag. Doch nun wollen sie einen großen Schritt weitergehen – und das am besten zusammen mit der Unterstützung eines Investors – und die klaffende Lücke in Supermarktregalen füllen. Dort, wo es bislang keine histaminarme verarbeitete Lebensmittel. Also entwickelten sie bislang sechs Produkte, um Menschen mit Histaminintoleranz zu helfen:

  • Müsliriegel als Snack für zwischendurch
  • Haferflocken fürs Frühstück
  • tomatenartige Soße, die aber keine Tomaten enthält
  • Brotaufstrich
  • Kräutersalz zum Würzen
  • Gemüsebrühe zum Kochen

Laut den Gründerinnen sollen weitere Produkte folgen. Das sollte vielen Betroffenen hoffnung geben, weil Histamin leider in vielen beliebten Lebensmitteln enthalten ist oder diese die Histaminfreisetzung im Körper fördern. Dazu zählen unter anderem:

  • lange gereifter Käse
  • Geräuchertes
  • Fischkonserven
  • Bohnen und Hülsenfrüchte
  • Sojaprodukte
  • Schokolade, Kakao

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DHDL-Investoren begeistert – kommt es zum Deal?

Die beiden Gründerinnen legen einen glänzenden Auftritt hin. Sympathisch und kompetent überzeugen sie die DHDL-Investoren von ihren Lebensmitteln und von dem Marktpotenzial für histaminarme Produkte. Bei der Verkostung des Müsliriegels zeigt sich vor allem Nico Rosberg begeistert und auch der Tomaten-Brotaufstrich ohne Tomate überzeugt geschmacklich. Nils Glagau wird besonders hellhörig als die Gründerinnen erwähnen, auch histaminarme Nahrungsergänzungsmittel im Portfolio zu haben. Und Carsten Maschmeyer ist ohnehin Fan der Produkte, da er selbst eine Histaminunverträglichkeit hat. Er sei in Zukunft Kunde, verspricht er. Investieren will er aber nicht.

Dafür formen sich schnell zwei Investoren-Paare, die an dem Start-up interessiert sind: Nico Rosberg mit Dagmar Wöhrl sowie Nils Glagau mit Ralf Dümmel. Die „HistaFit“-Gründerinnen wünschen sich 160.000 Euro und bieten dafür 15 Prozent der Firmenanteile. Obwohl Rosberg und Wöhrl das bessere Angebot abgeben (160.000 Euro für 20 Prozent) tendieren die Gründerinnen zum Team Glagau und Dümmel. Beide sind erfahrene Vertriebsprofis. Doch die wollen zunächst 25 Prozent am Unternehmen haben. Nach weiteren Verhandlungen einigen sich die Gründerinnen schließlich mit Glagau und Dümmel auf 20 Prozent für 160.000 Euro. Nun steht also nichts mehr im Wege, dass sich histaminarme Lebensmittel in deutschen Supermärkten etablieren.

Zu sehen ist die aktuelle Folge im Online-Stream auf RTL+.

Quellen

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