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Die richtigen Atemtechniken für den Sport

Ein Läufer atmet sichtbar in der Kälte
Bei kalten Temperaturen sollte am besten durch die Nase geatmet werden
Foto: Getty Images

Wer beim Sport richtig atmet, kann mehr Leistung abrufen. Denn der Körper wird dann optimal mit Sauerstoff versorgt. Worauf sollten Trainierende beim Luftholen also achten?

Wer sich bewegt braucht Sauerstoff, mehr Sauerstoff als beim Ruhen. Wenn wir Sport treiben oder eine Treppe hinauflaufen, steigt unsere Atemfrequenz daher deutlich an. Die richtige Atemtechnik kann die Sauerstoffaufnahme pro Atemzug zusätzlich erhöhen.

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Bauch- ist besser als Brustatmung

Bei der Brustatmung hingegen gelangt eine geringere Menge Sauerstoff in den Blutkreislauf, weil die Atmung sowohl beim ein- als auch beim ausatmen flacher ist. Die Folge: die Muskulatur wird nur mäßig mit Sauerstoff versorgt. Auch kann das Kohlendioxid schlechter abtransportiert werden, weil es nicht zu einem vollständigen Luftaustausch in der Lunge kommt. Um aber das ganze Fassungsvermögen der Lunge auszunutzen, sollte man sich beim Sport auf eine tiefe und regelmäßige Bauchatmung konzentrieren.

Auch interessant: So atme ich beim Krafttraining richtig

Bei kalten Temperaturen am besten durch die Nase atmen

„Beim Krafttraining spielt außerdem der Zeitpunkt der Atmung eine wichtige Rolle, weil auch bei kurzfristiger Belastung ein erhöhter Sauerstoffbedarf besteht“, sagt Froböse. Hier sollte am besten während der konzentrischen Phase, also dann wenn es anstrengend ist, ausgeatmet und nach der Anstrengung eingeatmet werden.

Sportler mit Hantelstange

Bei Kraftübungen gilt: Mit der Anstrengung wird ausgeatmet, in der Entspannungsphase atmet man ein.
Foto: Oliver Berg/dpa

Bei Outdoorsport im kalten Winter ist es am besten, vermehrt durch die Nase zu atmen, damit die Luft leicht angewärmt in die Bronchien gelangt. Denn kalte Luft verengt die Gefäße, und man ist weniger leistungsfähig.

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