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Im FITBOOK-Interview

Hollywood-Star Dylan O’Brien: »Ich schaffe nur einen traurigen Klimmzug

Dylan O'Brien bei der Premiere von „Send Help“
Dylan O'Brien bei der Premiere von „Send Help“ Foto: Getty Images
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Melanie Hoffmann
Ernährungs-, Fitness- und Schlafexpertin

30. Januar 2026, 14:02 Uhr | Lesezeit: 3 Minuten

Gestrandet auf einer einsamen Insel – genau das passiert den von Dylan O’Brien und Rachel McAdams gespielten Figuren in „Send Help“. Schnell geht es um das nackte Überleben, und zwar auf überraschend verschiedenen Ebenen. Klar, dass da auch eine gewisse Fitness gefragt ist. Und die brachten die Schauspieler ganz offensichtlich mit. Oder doch nicht? FITBOOK hat im Interview nachgefragt.

Die Horrorkomödie räumt mit Rollenklischees auf. Statt des starken Mannes, der für das Überleben sorgt, ist es die starke Frau, die diese Aufgabe übernimmt. Dylan O’Briens Bradley Preston, der beruflich eigentlich der Chef von Rachel McAdams’ Linda Liddle ist, entpuppt sich in der Extremsituation als hilflos.

Dylan O'Brien und Rachel McAdams
Dylan O’Brien spielt Bradley Preston, der ohne Linda Liddle (Rachel McAdams) nicht überlebt hätte Foto: Getty Images

„Fräulein in Nöten“ mal anders

„Ich fand es super, sozusagen mal das ‚Fräulein in Nöten‘ zu spielen. Es war echt lustig, dieser Typ zu sein, also diese Art Rolle zu spielen. Er ist so ein Jammerlappen. Ich liebe solche Rollen und Filme und habe mich gefreut, so etwas Lustiges mal spielen zu können“, verriet Dylan O’Brien im FITBOOK-Interview.

Noch lustiger wird O’Briens ängstliche und hilflose Darstellung dadurch, dass er körperlich fit und stark wirkt. Er sieht aus, als käme er frisch aus dem Fitnessstudio und könnte kräftig mit anpacken. Doch das bleibt seiner Kollegin überlassen.

Sieht Dylan O’Brien nur fit aus, ist es aber nicht?

Der Schauspieler, der durch die Serie „Teen Wolf“ und die Filmreihe „The Maze Runner“ bekannt wurde, hat keine Bodybuilder-Figur. Aber durchtrainierte und definierte Muskeln können die Zuschauer in „Send Help“ an ihm durchaus bewundern. Doch ist das alles mehr Show als wahre Muskelkraft? So zumindest scheint er sich selbst einzuschätzen. „Das Lustige ist, dass ich echt nicht sehr fit bin. Ich habe versucht, gut auszusehen“, erklärte der 34-Jährige auf FITBOOK-Nachfrage. Diese Einschätzung unterstrich er mit folgender Anekdote: „Während der Drehvorbereitung hat mich in Sydney jemand im Park gefilmt, wie ich einen Klimmzug gemacht habe. Das sah wirklich traurig aus. Ich habe einen versucht und dann schon wieder aufgehört.“

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Herausforderung: Feuer machen

Beeindruckende mentale und körperliche Stärke beweist dagegen Rachel McAdams in ihrer Rolle als Linda Liddle. Im Büro zuvor von ihrem Chef unterschätzt, unfair behandelt und kleingehalten, blüht sie, gestrandet auf der Insel, regelrecht auf. Sie wandert und klettert durch schwieriges Terrain, rettet ihrem Boss das Leben nach dem Flugzeugabsturz, erlegt ein Wildschwein, baut einen Unterschlupf und ernährt sich und ihren Mitgestrandeten. Doch all das war offenbar nichts im Vergleich zu einer spezifischen Survival-Fähigkeit. „Feuer zu machen, das ist definitiv das Herausforderndste, was man tun müsste. Das ist wirklich schwer“, berichtete Rachel McAdams.

Tom Hanks als Inspiration

„Sam (Raimi, der Regisseur; A. d. R.) wollte die Feuer-mach-Performance von Tom Hanks‘ ‚Castaway‘ parodieren, weil er dachte, dass die Leute bei unserer Szene daran denken würden. Er wollte, dass ich es wirklich genauso mache“, erzählte McAdams im Interview. „Da ich den Film eine Weile nicht gesehen hatte, habe ich mir die Szene am Strand immer und immer wieder angesehen. Denn Tom Hanks’ Darstellung enthält viele Details und ist etwas schrullig. Also habe ich geübt und geübt, und am Ende wurde die Szene aus dem Film geschnitten.“

„Send Help“ läuft seit dem 29. Januar in den deutschen Kinos.

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