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Juckende Pickelchen

Warum bekommen manche Menschen Mallorca-Akne?

Frau im Sommerurlaub
Ein paar Tage ging alles gut, und plötzlich tauchen auf der sonnenexponierten Haut juckende Pickel auf? Das könnte eine Mallorca-Akne sein. FITBOOK erklärt, wie es dazu kommt und wie sie wieder verschwindet.
Foto: Getty Images

Die Mallorca-Akne kann einen überall treffen, nicht nur auf der gleichnamigen Baleareninsel. Es handelt sich dabei um eine Reaktion auf das Sonnenlicht, die sich mit ausschlagartigen Pickeln auf der Haut bemerkbar macht. FITBOOK erklärt, wodurch sie ausgelöst wird und wie man sie behandelt.

Typischerweise tritt sie auf, nachdem man schon ein paar Tage am Sommerurlaubsort verbracht hat. Wie aus dem Nichts finden Betroffene an verschiedenen Stellen des Körpers entzündliche Pickel, die jucken und einen Aufenthalt in der Sonne unmöglich machen. Was macht man dann? Diese und weitere Fragen beantwortete uns ein Experte.

Freu reibt sich mit Sonnenschutz ein

In puncto Sonnenschutz meinen es viele Menschen ZU gut. Die Reaktion auf zu reichhaltige Sonnencremes kann eine Mallorca-Akne sein.
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Was ist eine Mallorca-Akne?

„Keine Sonnenallergie“, erklärt der Münchener Dermatologe Dr. med. Timm Golüke im Gespräch mit FITBOOK. Sowohl Sonnenallergien und Mallorca-Akne sind Reaktionen auf die Sonne, haben aber dennoch unterschiedliche Auslöser und werden laut der Erfahrung des Hautarztes oft miteinander verwechselt. „Eine Sonnenallergie bekommen manche Menschen, wenn sie der ersten Sonne des Jahres ohne ausreichenden Lichtschutz ausgesetzt waren. Eine Mallorca-Akne hingegen, manchmal auch Sommerakne genannt, ist eine Reaktion AUF den benutzten Lichtschutz.“

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Mallorca-Akne

Acne aestivalis, so der Fachbegriff der Mallorca-Akne, tritt meist im Gesicht, auf den Schultern und im Dekolleté auf
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Was sollten Betroffene tun?

Wer eine Mallorca-Akne entdeckt, sollte sich umgehend aus der Sonne zurückziehen. Die Erkrankung könne einen fünf, sechs Tage lang beschäftigen, weiß der Experte, und müsse in manchen Fällen sogar mit einem Antibiotikum behandelt werden. Eine Verschreibung, sofern nötig, gibt es vom Hautarzt. „In den meisten Fällen gehen die Symptome bald zurück, wenn man im Schatten bleibt und das unverträgliche Produkt abgesetzt“, beruhigt Golüke.

Wie kann man einer Mallorca-Akne vorbeugen?

„Nicht zu fettreiche Produkte benutzen!“ Wie der Mediziner weiß, glauben viele, sie täten sich etwas Gutes, wenn Sie ihre Haut vor dem Sonnenbad mit einem reichhaltigen Produkt einreiben. Nicht bei jedem verursache das eine Mallorca-Akne, aber eben oft genug. „Viel sinnvoller wäre es, ein leichtes Fluid zu verwenden“, findet Golüke. Er räumt ein, dass solche leichte Texturen schneller verfliegen. Dies sieht er jedoch nicht als Nachteil, im Gegenteil. „Sie müssen öfter nachcremen und stellen dadurch sicher, nachhaltig vor UV-Strahlen geschätzt zu sein.“

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Mann reibt sich mit Sonnenschutz ein

Männer bekommen Mallorca-Akne typischerweise im Gesicht. Zu fettreiche Cremes überpflegen ihre Haut, speziell in der Sommerhitze.
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Wie sollten empfindliche Hauttypen cremen?

Auch Menschen mit trockener Haut, die scheinbar nach reichhaltigen Texturen dürstet, rät der Facharzt dringend zum Fluid. Auch auch nach der Dusche im Anschluss an das Sonnenbad sollten sie eher auf Feuchtigkeit setzen, nicht auf Fett. Und noch etwas: Nur, weil ein Produkt als „After-Sun“ bezeichnet wird, heiße das nicht, dass es auch immer zur Beruhigung sonnengestresster Haut geeignet ist. Mentholhaltiges etwa, das kühlend wirken soll, könne eine empfindliche Haut zusätzlich reizen. „Sensible Typen sollten sich in der Apotheke informieren, was für ihre Haut geeignet sein könnte“, empfiehlt Dr. Golüke.