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Stiftung Warentest prüft FFP2-Masken: Die Gewinner

12 Modelle im Test

Stiftung Warentest prüft FFP2-Masken – das sind die Gewinner 

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Für einen guten Schutz vor dem Coronavirus braucht es eine gute FFP2-Maske

FFP2-Masken, die nicht so schnell in den Müll müssen: Mehrere Hersteller bieten wiederverwendbare Masken an. Doch im Test fallen sie durch. Auch viele Einmal-Masken haben Mängel. Immerhin: Drei Modelle können überzeugen.

Für guten Schutz vor dem Coronavirus braucht es eine gute FFP2-Maske. Sie sollte Aerosolpartikel gut filtern, eng am Gesicht sitzen – und man sollte dennoch gut atmen können. Die Stiftung Warentest hat zwölf FFP2-Masken-Modelle darauf getestet. Empfehlen kann sie allerdings nur wenige. Im Vergleich zu Untersuchungen im Jahr 2021 haben sich die Masken nicht verbessert. („test“-Ausgabe 11/2022).

Schlechte Noten für wiederverwendbare Masken

Erstmals auch im Test auf dem Prüfstand: drei wiederverwendbare FFP2-Masken. Sie erkennt man an der Kennzeichnung mit einem „R“, das für „reusable” (dt. wiederverwendbar) steht. Je nach Angabe des jeweiligen Herstellers können die Masken 20- oder sogar 50-mal gewaschen werden, ehe sie in den Müll müssen.

Allerdings ist keine der nachhaltigen Alternativen laut Stiftung Warentest empfehlenswert. Zwei Modelle schnitten in Sachen Atemkomfort so schlecht ab, dass Eigenschaften wie Passform oder Filterwirkung gar nicht erst geprüft wurden.

Die dritte wiederverwendbare FFP2-Maske im Test bekam gleich für mehrere Mängel ordentlich Punktabzug: geringe Filterwirkung, schlechte Passform und starke Schadstoffbelastung der Bänder. Das Urteil: durchgefallen.

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Drei Testsieger – auch ein besonders günstiger dabei

Drei Maskenmodelle konnten jedoch überzeugen. Sie haben einen hohen Atemkomfort, filtern gut, passen vielen Gesichtsformen und halten dicht.

Die Testsieger stammen von den Herstellern:

  • DK (FFP2 NR D YSK-P2D),
  • Jifa (Siegmund FFP2 NR Atemschutzmaske JFM02) und
  • Uvex (FFP2 NR D silv-Air 2200).

Mit Abstand am günstigsten ist dabei die Maske von Jifa mit 0,55 Euro pro Stück. Die anderen zwei Modelle sind fast fünfmal so teuer.

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Manko aller FFP2-Masken: Latexproteine

Eine Sache bemängelten die Experten von Stiftung Warentest bei fast allen FFP2-Masken, auch bei den Testsiegern. In den Bändern wurden Latexproteine nachgewiesen. Das ist vor allem für Menschen, die zu Allergien neigen, ein Problem, weil dadurch ein unangenehmer Hautausschlag entstehen kann.

Quellen

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