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Kopf nicht in die Nacken! Was bei Nasenbluten wirklich hilft

Experten-Tipps

Kopf bloß nicht in den Nacken! Was bei Nasenbluten wirklich hilft

Mutter und Sohn mit Nasenbluten
Mit Hausmitteln lässt sich Nasenbluten für gewöhnlich schnell stoppenFoto: Getty Images

Nasenbluten beginnt fast immer ganz plötzlich. Was passiert in der Nase, wenn das Blut auf einmal zu laufen beginnt? Und was kann man tun, um den Strom zu stoppen? Ein Experte klärt auf.

Oft trifft es einen unvermittelt: Ohne Vorwarnung schießt plötzlich Blut aus der Nase. Literweise – jedenfalls gefühlt. Was ist die Ursache dafür? Und was hilft gegen Nasenbluten?

Warum kommt es zu Nasenbluten?

Manchmal wirkt es, als sei eine Hauptschlagader geplatzt, in Wirklichkeit ist es jedoch Blut aus den Gefäßen, die die Nasenschleimhaut versorgen. Grund für Nasenbluten ist bei Erwachsenen meist ein Anstieg des Blutdrucks, der ein kleines Gefäß zum Platzen bringt. Oder eine Kombination aus einer schon gereizten, trockenen Schleimhaut und hohem Blutdruck. An der Nasenscheidewand gibt es zudem eine Stelle, wo viele Gefäße zusammenlaufen. Beschädigt jemand dort die Hautbarriere, etwa beim Nasenbohren, läuft besonders viel Blut aus der Nase.

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Was hilft bei Nasenbluten?

Meist helfen typische Hausmittel. Die HNO-Ärzte des HNOnet NRW raten, einen kalten Lappen in den Nacken zu legen. Dadurch ziehen sich die Blutgefäße zusammen. Den Kopf lassen Betroffene leicht nach vorn gebeugt. So läuft das Blut nicht in den Magen und löst dort unter Umständen Übelkeit aus. Außerdem hilft es, die Nasenflügel fest zusammenzudrücken.

Zum Arzt gehen sollten Erwachsene mit Nasenbluten, wenn sie immer wieder aus der Nase bluten, das Bluten auch nach 15 Minuten nicht nachlässt oder das Blut nicht hellrot ist.

Wann sollte man zum Arzt?

Zum Arzt gehen sollten Erwachsene mit Nasenbluten, wenn das Bluten auch nach 15 Minuten nicht nachlässt oder das Blut nicht hellrot ist – und wenn es häufiger passiert. Mögliche Ursachen können sein: zu hoher Blutdruck, eine Blutgerinnungsstörung – auch verursacht durch Gerinnungshemmer – oder in seltenen Fällen eine Wucherung in der Nase.

Bei älteren Menschen kommt Nasenbluten häufiger vor, weil die Schleimhäute generell schnell austrocknen. Ihnen helfen eventuell Nasensalben oder Nasenöle. Zudem sollten Betroffene viel trinken.

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