Gesundheitspartner
von FITBOOK

Aufgepasst!

Herzschwäche – Bei diesen Symptomen sollten Sie zum Arzt

Bei Menschen mit Herzschwäche ist das Herz nicht mehr in der Lage, die Organe mit ausreichend Blut zu versorgen
Bei Menschen mit Herzschwäche ist das Herz nicht mehr in der Lage, die Organe mit ausreichend Blut zu versorgen
Foto: Getty Images

Eine Herzschwäche entsteht häufig unbemerkt als Folge anderer Erkrankungen. Sie kann aber lebensgefährlich werden. Regelmäßige Kontrollen beim Arzt sind deshalb wichtig – auch wenn die Symptome nicht so eindeutig sind.

Eigentlich war man doch ganz fit, aber seit einiger Zeit kommt man immer schnell aus der Puste. Das Herz rast, selbst wenn der Sprint zum Bus nur ein paar Sekunden dauert. Wer solche Symptome bei sich bemerkt, sollte sein Herz überprüfen lassen.

Hinter solchen Anzeichen kann eine Herzschwäche stecken, die möglichst früh umfassend behandelt werden sollte. Darauf weist Prof. Thomas Meinertz hin, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung.

Keine FITBOOK-Themen mehr verpassen – abonnieren Sie hier unseren Newsletter!

Herzschwäche betrifft nicht nur alte Menschen

Herzschwäche, das verbinden die meisten mit alten Leuten, deren Pumpe ein wenig nachgelassen hat. Kardiologen bezeichnen damit aber ein Syndrom, das als Folge anderer Herzerkrankungen entstehen kann.

Bluthochdruck zum Beispiel kann dazu führen, dass der Herzmuskel nicht mehr elastisch genug ist, um genügend Blut aufzunehmen. Auch wer schon mal einen Herzinfarkt hatte, kann später eine Herzschwäche entwickeln. Solche Patienten müssen unbedingt regelmäßig ihr Herz untersuchen lassen.

Auch interessant: Wie das Herz gesund bleibt

Bei Menschen mit Herzschwäche ist das Herz nicht mehr in der Lage, die Organe mit ausreichend Blut zu versorgen. „Normalerweise pumpt es fünf bis sechs Liter Blut in Ruhe und bis zu 15 Liter bei Belastung durch den Körper“, erklärt Meinertz. „Bei Patienten mit Herzschwäche sind es manchmal nur noch 2,5 Liter.“ Das kann lebensgefährlich werden – etwa wenn das Gehirn nicht mehr richtig mit Sauerstoff versorgt wird.

Herzinsuffizienz so früh wie möglich erkennen – und behandeln

Je früher eine Herzschwäche erkannt wird, desto besser: „Heilen lässt sich das nicht, aber wir können zum Beispiel die Ursache beheben.“ Manchmal steckt ein verengtes Herzkranzgefäß dahinter, bei anderen Patienten eine Herzklappenerkrankung. Ist das Problem gelöst, kann auch das Herz wieder besser arbeiten – und ein weiterer Abbau wird gestoppt.

Auch interessant: Indoor Cycling ist supereffektives Herz-Kreislauf-Training

Folgen Sie FITBOOK auf Facebook!

Service: Für Patienten mit Herzinsuffizienz bietet die Deutsche Herzstiftung den kostenlosen Ratgeber „Das schwache Herz – Diagnose und Therapie der Herzinsuffizienz heute“ an. Erhältlich unter www.herzstiftung.de/herzschwaeche-therapie.html, per E-Mail unter bestellung@herzstiftung.de oder telefonisch unter 069/955128400.