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Instagram-Posting

»Ich dachte, das ist einfach so!“ Model Barbara Palvin teilt jahrelanges Leiden vor Endometriose-OP

Topmodel Barbara Palvin teilte ihre Endometriose-Leidensgeschichte auf Instagram
„Schlaflose Nächte auf dem Badezimmerboden.“ Model Barbara Palvin teilte mit ihren Followern auf Instagram ihre Endometriose-Leidensgeschichte und fordert auf: „Wenn ihr einen Verdacht habt, lasst es abklären!“ Foto: Getty Images
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Anna Echtermeyer
Redakteurin

19. August 2025, 12:45 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Endometriose zählt zu den am häufigsten vorkommenden Unterleibserkrankungen bei Frauen. Der Schmerz ist manchmal so schlimm, dass Frauen nicht laufen können. Auch Model Barbara Palvin litt unter Endometriose. Auf Instagram teilte die 31-Jährige nun, wie sie jahrelang gelitten – und sich einer Operation unterzogen habe. Seitdem habe sich ihr Zustand deutlich verbessert.

Model Barbara Palvin über starke Schmerzen, starke Blutungen, schlaflose Nächte

„Seit einigen Jahren habe ich mit Schwierigkeiten zu kämpfen, die mit meiner Periode einhergehen“, leitet das ungarische Model Barbara Palvin ihr Instagram-Posting ein. Sie zählt auf: „Müdigkeit, starke Schmerzen, starke und unregelmäßige Blutungen, schlaflose Nächte auf dem Badezimmerboden.“ Sie habe gedacht, das sei bei ihr „einfach so“.

Dazu hätten auch regelmäßige gynäkologische Kontrollen beigetragen, bei denen ihr vermittelt worden sei, dass alles in Ordnung sei. Ins Rollen kam das Ganze, als ihr schließlich geraten worden sei, einen Spezialisten für Endometriose aufzusuchen.

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Barbara Palvin erleichtert nach Endometriose-OP: „Endlich angenehmere Perioden“

„Ich dachte, wenn ich Endometriose hätte, wüsste ich es schon“, sagt Palvin. „Aber wie sich herausstellt, lässt sich Endometriose nicht durch allgemeine Untersuchungen diagnostizieren.“ Drei Monate nach dem Besuch beim Spezialisten sei sie operiert worden.

Die OP habe ihr nach eigenen Angaben sehr geholfen. Sie sei dankbar, den Eingriff gemacht zu haben. Palvin, die als Bilder zu ihrem Posting ein Foto von sich im Klinikbett und von ihren Wundpflastern am Bauch wählte, beschreibt, wie sich ihre Gesundheitsprobleme seit dem Eingriff deutlich verbessert hätten: „Ich habe endlich angenehmere Perioden“, teilt das Model in seinem Posting ihren 20,5 Millionen Instagram-Abonnenten mit.

„Jetzt kenne ich den Unterschied“, so Palvin weiter, die nun andere Frauen ermutigen will, sich bei ähnlichen Symptomen frühzeitig Hilfe zu suchen. Auch, um eine so langfristige Leidensgeschichte, wie sie sie selbst offenbar hatte, zu vermeiden. „Wenn ihr den Verdacht habt, dass ihr Endometriose haben könntet, empfehle ich euch, es abklären zu lassen“, appelliert die 31-Jährige an ihre Followerinnnen.

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Weltweit 10 von 100 Frauen im gebärfähigen Alter sind von Endometriose betroffen

Bei Endometriose entwickeln sich Zysten, Läsionen und Entzündungen an den Eierstöcken, im Darm oder im Bauchfell. Endometriose kann auch die Fruchtbarkeit beeinträchtigen: Bei 40 bis 60 Prozent der ungewollt kinderlosen Frauen ist die Erkrankung die Ursache. Weltweit sind etwa zehn von 100 Frauen im gebärfähigen Alter betroffen.1

Die Diagnose Endometriose bedeutet für Patientinnen das Ende einer oft langen Phase der Unsicherheit und des Zweifels und geht dadurch mit einer Erleichterung einher, endlich zu wissen, woher die Beschwerden rühren – diese Einschätzung haben wir an anderer Stelle von Anja Moritz, Geschäftsführerin der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. erhalten.

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Verschiedene Therapieansätze – Nichtbehandlung verschlimmert die Beschwerden meist

Verschiedene Therapieansätze können die Beschwerden so lindern, dass sich die Lebensqualität der Betroffenen verbessert. Sie reichen von Schmerzmitteln über eine hormonelle Behandlung bis hin – bei Kinderwunsch – zu einer Operation, also der chirurgischen Entfernung der Endometriose-Herde und Zysten.

Eine nicht behandelte Endometriose führe in der Regel zu sich stetig verstärkenden Beschwerden. „Die Endometriose-Herde, die grundsätzlich im gesamten Körper wachsen können und zu Zysten und Entzündungen führen, können die Organe nachhaltig schädigen, was weitere Beschwerden nach sich ziehen kann“, so Anja Moritz damals zu FITBOOK. Verwachsungen am Darm können zu lebensbedrohlichen Darmverschlüssen führen, Wucherungen im Bereich von Nerven können diese schädigen und zu Bewegungseinschränkungen führen.

Expertin: Betroffene sollten Behandlung einfordern

Betroffenen Frauen rät Mortitz, „sich nicht abwimmeln zu lassen“. So schwer es falle: Betroffene müssten „ihre Behandlung einfordern und sollten im Zweifel immer eine weitere Meinung einholen“.

Quellen

  1. Gesundheit.GV.AT. Endometriose: Diagnose. (aufgerufen am 19.08.2025) ↩︎

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