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Indisches Heilgetränk

Tulsi-Tee soll bei Erkältung und Müdigkeit helfen

Eine Frau sitzt auf einem Sessel und trinkt Tee
Tulsi-Tee wird unter anderem wegen seiner stresslindernden Eigenschaften getrunken

Tulsi-Tee gehört vor allem in Indien und der dort hoch anerkannten Ayurveda-Medizin zur absoluten Standardbehandlung vieler körperlicher Beschwerden. Auch in Deutschland wird die exotische Teesorte immer beliebter, was nicht zuletzt an den vielseitigen gesundheitsfördernden Effekten liegt. FITBOOK verrät daher, warum es sich lohnen kann, Tulsi-Tee zu konsumieren.

Was ist Tulsi-Tee?

Tulsi-Tee wird aus indischem Basilikum gewonnen, welches auch als „Tulasi“ oder unter dem botanischen Fachbegriff „Ocimum tenuiflorum“ bekannt ist. Es gehört zur Familie der Lippenblütler und wächst vorwiegend unter subtropischen und tropischen Bedingungen. Entsprechend sind vor allem Indien aber auch Australien ein großer Exporteur der krautigen Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wachsen kann. Charakteristisch ist insbesondere die Anordnung der Hochblätter mit der zwittrigen Blüte an der Spitze. Diese Symmetrie macht das indische Basilikum auch zu einer überaus beliebten Zierpflanze in traditionellen Blumenarrangements für feierliche Anlässe. Dank der günstigen klimatischen Voraussetzungen, kann Tulsi fast das ganze Jahr geerntet werden.

Wie schmeckt Tulsi-Tee?

Tulsi-Tee erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Grün- und Schwarztee. Der intensive Geschmack lässt sich als herb beschreiben, hat aber eine sehr charakteristische Zitrusnote, die für eine frisches und dynamisches Aroma sorgt. Tulsi ist neben der Teemischung auch eine beliebte Zutat für würzige Currys und tatsächlich eines der populärsten Gewürze weltweit.

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Wobei soll Tulsi-Tee helfen?

Die Wirkung des Tulsi-Tees ist vorwiegend aus den Lehren der Ayurveda-Medizin, aber auch der traditionellen chinesischen Medizin überliefert. Insbesondere bei entzündlichen Erkrankungen oder auch Erkältungen, Husten sowie Halsbeschwerden und allgemeiner Müdigkeit und Energielosigkeit soll Tulsi laut Ayurveda helfend, heilend und lindernd wirken. Auch in der modernen Phytotherapie und in naturheilkundlich orientierten Arzneien sind Tulsi-Tee und Tulsi-Extrakte eine wichtige Komponente zahlreicher Therapien. Demnach soll das indische Basilikum dabei helfen, die Durchblutung zu fördern und bei kleineren Verletzungen durch die äußerliche Behandlung die Schmerzlinderung und Hautregeneration fördern. Zudem wird Tulsi-Tee auch auf kognitiver Ebene zur Entspannung, Stressreduktion sowie Regulation des Sympathikus und somit auch des Blutdrucks eingesetzt.

Welche Wirkstoffe stecken in Tulsi-Tee?

Ist die Wirkung wissenschaftlich bestätigt?

Die jahrhundertelange Anwendung des Tulsi-Tees wird auch in der modernen Phytotherapie weitergeführt und so befassen sich zahlreiche internationale Studien mit den empirischen Evidenzen des Tees. Eine breit angelegte biochemische Studie zu den Inhaltsstoffen und Wirkweisen konnte nachweisen, dass die eindrucksvolle Kombination aus ätherischen Ölen, Spurenelementen und Vitaminen tatsächlich protektiv auf die kardiovaskulären Leitungsbahnen wirkt und im Umkehrschluss auch zur geregelten Funktion von Sympathikus und Parasympathikus beiträgt. Allerdings konnte bislang keine entzündungshemmende Wirkung nachgewiesen werden.

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Wo bekommt man Tulsi-Tee und wie wird er zubereitet?

Tulsi-Tee ist sowohl online als auch in jeder gut sortierten Apotheke und Drogerie erhältlich. Für eine Tasse von knapp 250 ml wird ein Teelöffel der Mischung (etwa 3 g) mit kochendem Wasser übergossen. Die Angaben zur Ziehzeit variieren zwischen 6 und 15 Minuten. Nachdem der Aufguss abgesiebt wurde, kann der leckere und gesunde Tulsi-Tee sowohl heiß genossen sowie als exotischer Eistee kalt serviert werden.

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