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Aktuelle Umfrage

Darum kündigen Fitnessstudio-Mitglieder wirklich

Eine Frau im Fitnessstudio
Es liegt nicht immer an der fehlenden Motivation, die Mitglieder ihren Vertrag beim Fitnessstudio kündigen lässt
Foto: Getty Images

Fitnessstudios verlieren über 80 Prozent der Neumitglieder in den ersten zwei Jahren. Was sind die Beweggründe? Eine aktuelle Umfrage gibt Aufschluss.

Wenn gerade mal zwei von zehn Menschen langfristig dem Fitnessstudio ihrer Wahl treu bleiben, stellt sich natürlich die Frage, was die anderen acht zur frühzeitigen Kündigung bewegt. Denn eigentlich kamen ja alle einmal mit der Idee hier hier, sich etwas Gutes zu tun, Muskeln aufzubauen, abzunehmen oder generell fitter und leistungsfähiger zu werden. Also ging die Pixformance Sports GmbH der Sache auf den Grund und befrage über 1100 Menschen, warum sie bereits innerhalb der ersten zwei Jahren nach Anmeldung wieder aussteigen wollen.

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Das sind die Kündigungsgründe

Bei den Interviews gaben 14 Prozent fehlende Abwechslung und damit Langweile an, 15 Prozent mangelnde Motivation, 18 Prozent gesundheitliche Probleme, 21 Prozent „zu wenig Zeit“ und 32 Prozent nannte „andere Gründe.“

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Die Studie zeigt nach Interpretation der Auftraggeber, dass seltene Trainingseinheiten meist in enger Verbindung mit hohen Kündigungsraten stehen. Mitglieder, die zwei bis vier Mal pro Woche erscheinen, bleiben in der Regel dem Studio erhalten. Fühlt sich ein Mitglied alleine gelassen, wird die Kündigung wahrscheinlicher. Feedback und Lob durch einen Trainer ist der Umfrage zufolge ein wichtiger Faktor bei der Bindung an das Fitnessstudio.

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Sind die Trainingseinheiten zu monoton, dann droht Langweile und mit ihr schwindet auch der Wunsch, weiter bei diesem Studio angemeldet zu sein. Interessant hierbei: 80 Prozent der Aussteiger gaben an innerhalb der letzten sechs Monate mit nur zehn bis 15 unterschiedlichen Übungen trainiert zu haben. Wer doppelt so viele Varianten in seiner Trainingsroutine hatte, blieb mit der höchsten Wahrscheinlichkeit dabei.

Fazit