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Alltagsfrage

Ab wann Kinder am besten schwimmen lernen sollten

Ein Kind taucht in einem Schwimmbecken
Kinder sollten spätestens im Vorschulalter mit dem Schwimmenlernen beginnen
Foto: Getty Images

Schwimmen zu können, kann mitunter Leben retten und natürlich macht das sich sichere Bewegen im kühlen Nass besonders Kindern großen Spaß. FITBOOK verrät, wann der richtige Zeitpunkt ist, den Nachwuchs mit dem Wasser vertraut zu machen und was Sie bei der Kurswahl beachten sollten.

Die Badesaison ist im vollen Gange. Für die meisten Kinder gibt es an heißen Tagen nichts herrlicheres als ausgelassen im Freibad oder See zu plantschen. Alarmierend ist, dass laut einer aktuellen Umfrage der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) nur vier von zehn Kindern ausreichend schwimmen können. Und je später sie damit anfangen, umso länger dauert es auch es zu lernen. Dabei ist es in manchen Fällen überlebenswichtig! Deshalb gilt: Das Kind so früh wie möglich ans Schwimmen heranführen.

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Früh übt sich – Babyschwimmen nimmt die Angst vorm Wasser, bevor sie entstehen kann

Pädagogisch gesehen, ist der frühe, spielerische Umgang mit Wasser absolut sinnvoll, so Wiese.

Falls der Zeitpunkt verpasst wurde, hilft es, wenn sich ein Elternteil mit dem Kind gemeinsam an den Beckenrand setzt, es ermuntert sich gegenseitig nass zu spritzen, bis es sich traut, zusammen mit Mama oder Papa den Kopf unterzutauchen. „Auf diese Art merken auch ältere Kinder oft schnell, dass Wasser eine tolle Sache ist.“

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Wann die richtige Zeit für den ersten Schwimmkurs ist

„Ganz klar mit fünf Jahren“, betont der Experte. Denn das ist genau der Zeitpunkt, ab dem Kinder in der Lage sind, drei Dinge gleichzeitig zu koordinieren, sprich Atmung, Arm- und Beinbewegung. Der erste Schwimmkurs sollte deshalb vor der Einschulung absolviert werden, welcher in der Regel immer mit dem Seepferdchen und einer Urkunde abgeschlossen wird.“

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„Allerdings bedeutet das Seepferdchen nicht, dass mein Kind plötzlich schwimmen kann, es ist lediglich in der Lage, sich 25 Meter weit im Wasser zu bewegen. Das sollten Eltern dringend beachten, denn für unbeaufsichtigtes Baden im See reichen diese Fähigkeiten bei Weitem nicht.“ Erst das Freischwimmer-, also Bronze-Abzeichen bescheinigt sicheres Bewegen im Wasser, so Wiese. „Dieses sollten Kinder mit acht, neun Jahren erreicht haben.“

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Darauf sollte bei der Wahl des Schwimmkurses geachtet werden

Mit den Schwimmkursen, die von der DLRG oder dem Deutschen Schwimm-Verband angeboten werden, ist man auf der sicheren Seite. Sie sind nicht nur vergleichsweise kostengünstig, sondern gewährleisten gut ausgebildete Trainer, die pädagogisch und didaktisch stets bestens geschult sind, rät Wiese. Auch sind sie in der Lage als zertifizierte Rettungsschwimmer in Gefahrensituationen beherzt einzugreifen.

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Einen Tipp an die Eltern hat der Experte noch: „Halten Sie sich während der Trainingsstunden nicht am Beckenrand auf, das lenkt nur Kinder und Trainer ab. Gehen Sie währenddessen einfach gemütlich einen Kaffee trinken. Das Kind schafft Schwimmen lernen auch ohne, dass Mama oder Papa dabei zuschauen.“

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