Seilspringen hat seinen Weg längst vom Schulhof ins Training geschafft. Es ist ideal, um die Ausdauer zu trainieren. Denn wer Tempo macht, kommt ordentlich ins Schwitzen. Und mit App und Display wird aus dem Klassiker ein digitales Trainingsgerät, das sich dann smartes oder digitales Springseil nennt. In einem Produkttest konnten drei Modelle überzeugen.
Im Test von BILD wurden die smarten Springseile nach mehreren Kriterien aus Praxis, Technik und Qualität bewertet. Im Trainingstest standen Sprunggefühl, Bedienkomfort, Einstellmöglichkeiten, Anzahl der Modi sowie eine mögliche Trainingsanleitung durch App oder Gerät im Fokus. Auch die App musste einer Prüfung standhalten – hinsichtlich Einrichtung, Verbindungsstabilität und Umfang der Trainingsauswertung. Zur Ausstattung zählten unter anderem ein zusätzliches Kugelseil, ein integriertes Display, vorhandene Zusatzfunktionen sowie ein An-/Aus-Schalter. Darüber hinaus floss die Verarbeitung in die Bewertung ein, etwa Materialqualität, Kratzfestigkeit, Stabilität der Bauteile sowie Akku- oder Batteriebetrieb inklusive Ladeanschluss.
Am meisten überzeugt hat das Xiaomi Smart Jump Rope. Es bietet gleich zwei Varianten: klassisches Seil und Kugelseil. Das Sprunggefühl ist angenehm, die Länge lässt sich leicht anpassen. Zwei Modi stehen zur Wahl – freies Springen oder Intervalltraining.
Dazu kommt ein integriertes Display im Griff. Die App ist schnell eingerichtet und liefert eine ausführliche Auswertung. Geladen wird per USB-Kabel, eine Tasche legt der Hersteller bei. Preis zum Testzeitpunkt: 30 Euro.
Platz zwei geht an das Tunturi Smart Jump Rope. Es bietet gleich fünf Modi und damit die größte Auswahl im Testfeld. Das Display sitzt im Griff, die App-Auswertung überzeugt ebenfalls.
Ein Kugelseil fehlt allerdings. Dafür macht die Verarbeitung einen guten Eindruck, und das Sprunggefühl bleibt angenehm.
Auf dem dritten Platz landet das Renpho Smart Jump Rope. Auch hier sind Kugelseil und Springseil dabei. Das Display ist direkt im Griff verbaut, der Moduswechsel klappt per Knopfdruck.
Die App wertet ordentlich aus, konzentriert sich aber stärker auf die Basisdaten. Das Sprunggefühl ist etwas weniger angenehm als beim Testsieger, das Einstellen der Länge anfangs etwas fummelig. Für unter 30 Euro gibt es laut Test dennoch kaum ein besseres Modell.
Unterm Strich zeigen die drei Top-Modelle: Auch smart springt es sich gut – wenn Verarbeitung, App und Sprunggefühl stimmen.
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