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Zur Entlastung

Beim Brustschwimmen das Untertauchen nicht vergessen!

Beim Brustschwimmen sollte der Kopf nicht die ganze Zeit über Wasser gehalten werden
Beim Brustschwimmen sollte der Kopf nicht die ganze Zeit über Wasser gehalten werdenFoto: Getty Images

Schwimmen ist ein gelenkschonender und rückenfreundlicher Sport – vorausgesetzt man beherrscht die richtige Technik. So tut man sich beispielsweise beim Brustschwimmen keinen Gefallen, wenn man den Kopf ausschließlich über Wasser hält. FITBOOK erklärt, warum das Untertauchen beim Brustschwimmen so wichtig ist.

Schwimmen ist auch für Personen, die körperlich (noch) nicht so fit sind, ein gut geeigneter Sport. Da man sich im Wasser bewegt, ist es selbst für stärker Übergewichtige eine Möglichkeit, sich gelenkschonend zu bewegen. Allerdings riskiert man durch die falsche Ausführung Nacken- und Rückenbeschwerden bzw. kann bereits vorhandene weiter verschlimmern. Bestes Beispiel: das Brustschwimmen. Beziehungsweise das, was viele (fälschlich) darunter verstehen.

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Den Kopf NICHT starr über Wasser halten

„Brustschwimmen“ besagt zunächst scheinbar nur, dass man mit der Brust voran seine Bahnen zieht. Viele tun genau das und halten ihren Kopf dabei starr über Wasser. Dadurch kann man besser sehen, ob jemand einem womöglich in die Quere kommt, bekommt kein Wasser in die Augen – fügt aber seinem Nacken auf Dauer massiven Schaden zu. Denn: Wird der Kopf angestrengt über Wasser gehalten, belastet das die Halswirbelsäule. Davor warnt der Verein „Aktion Gesunder Rücken“.

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Immer mal wieder untertauchen

Besser: Schwimmbrille anziehen und beim Brustschwimmen immer mal wieder untertauchen. Dadurch wird die Nackenmuskulatur entlastet. Abgesehen davon sieht es besser und professioneller aus, zudem sind Sie dank der richtigen Schwimmtechnik schneller.

Schultern entlasten beim Kraulen

Wenn es um Schnelligkeit geht, setzen Sie wahrscheinlich von vornherein aufs Kraulen. Doch auch hier lauern mögliche Fallen. Beim Kraulen werden die Schultern stark gefordert. Um sie nicht zu überlasten, empfehlen die Experten, beim Atmen nicht nur den Kopf, sondern stets möglichst den ganzen Körper zur Seite zu drehen.

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Rückenschwimmen ist am gesündesten

Rückenschwimmen ist laut „Aktion Gesunder Rücken“ übrigens der gesündeste Schwimmstil. Keine andere Schwimmtechnik und auch kein anderer Sport knn die Wirbelsäule besser entlasten, als sauber ausgeführtes Rückenschwimmen. Wichtig ist, darauf zu achten, den Kopf nicht zu weit nach hinten zu strecken.

Gemeinsam mit Ex-Schwimmprofi Toni Embacher zeigt FITBOOK in diesem Video, wie Sie Rückenschwimmen lernen.

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