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Diese Airfryer-Fischrezepte sind ideal für Kraftsportler

Fisch aus dem Airfryer liefert hochwertiges Protein und lässt sich schnell und unkompliziert in den Trainingsalltag integrieren.
Fisch aus dem Airfryer liefert hochwertiges Protein und lässt sich schnell und unkompliziert in den Trainingsalltag integrieren. Foto: FITBOOK/Getty Images
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27. Januar 2026, 4:02 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten

Ich kenne das Problem aus dem eigenen Trainingsalltag nur zu gut: Nach dem Krafttraining ist der Hunger groß, die Energie zum Kochen aber oft gering. Ein einzelnes Fischfilet auf dem Teller macht dann selten wirklich satt. Genau deshalb greife ich so gern zum Airfryer – er spart Zeit, ist unkompliziert und liefert zuverlässig gute Ergebnisse.

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Deswegen habe ich vier realistische High-Protein-Gerichte mit Fisch entwickelt. Ohne ausgefallene Zutaten oder fragwürdige Kombinationen, sondern mit Lebensmitteln, die sich im Alltag bewährt haben. Es sind Rezepte, die ich selbst nach dem Training esse – und die genau darauf ausgelegt sind, Muskeln zu versorgen, ohne unnötig kompliziert zu sein.

Rezept 1: Lachs mit Kartoffelspalten und Kräuterquark

Lachs gehört zu den fettreicheren Fischen – was für Kraftsportler ein klarer Vorteil ist. Denn er liefert eine große Menge mehrfach ungesättigter Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren. Diese kann der Körper nicht selbst herstellen, sie gelten deshalb als essenziell. Im Gegensatz zu gesättigten Fettsäuren aus fettreichen Milchprodukten, Fleisch oder Wurst können Omega-3-Fettsäuren dabei helfen, das sogenannte LDL-Cholesterin („schlechtes“ Cholesterin) zu senken und so das Risiko für Gefäßverkalkungen zu reduzieren.1

Gerade nach intensiven Trainingseinheiten ist das für mich ein entscheidender Punkt: Ich bekomme Energie, hochwertiges Protein – und habe gleichzeitig das Gefühl, meinem Körper etwas Gutes zu tun.

Zutaten (1 Portion):

  • Lachsfilet
  • Kartoffeln
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
  • Magerquark, Kräuter

Zubereitung (Airfryer):
Kartoffeln gewürzt bei 190 °C ca. 15 Minuten garen. Lachs die letzten zehn Minuten bei 180°C dazugeben. Quark mit Kräutern verrühren.

Rezept 2: Kabeljau mit Reis und Zitronen-Skyr

Wenn ich in einer Definitionsphase stecke oder bewusst leichter essen möchte, landet Kabeljau besonders häufig auf meinem Teller. Ein Blick auf die Nährwerte zeigt schnell, warum dieser Fisch so beliebt ist. Der Fisch ist sehr kalorienarm, liefert aber gleichzeitig hochwertiges Eiweiß und wichtige Mikronährstoffe. Mit rund 82 Kalorien pro 100 Gramm ist Kabeljau eine der leichtesten Proteinquellen überhaupt.2

Gleichzeitig enthält er etwa 18 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm – ideal für Muskelaufbau und Muskelerhalt. Da Kabeljau nur sehr wenig Fett liefert, lässt er sich hervorragend mit Reis und Skyr zu einer ausgewogenen, aber nicht schweren Mahlzeit kombinieren.

Zutaten (1 Portion):

  • Kabeljaufilet
  • Gekochter Reis
  • Skyr
  • Zitrone, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Fisch bei 190 °C ca. 12 Minuten garen, mit Reis und Zitronen-Skyr servieren.

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Rezept 3: Garnelen mit Rührei und Paprika

Garnelen sind für mich die erste Wahl, wenn es nach dem Training besonders schnell gehen muss. Sie sind extrem fettarm und gleichzeitig reich an Protein – eine Kombination, die sie für Kraftsportler besonders attraktiv macht. Trotz ihres niedrigen Fettgehalts liefern sie wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Diese unterstützen die Herzgesundheit, wirken entzündungshemmend und können laut Studien auch positive Effekte auf die kognitive Leistungsfähigkeit haben.3

Zusammen mit Eiern entsteht ein schnelles, unkompliziertes High-Protein-Gericht, das ideal nach späten Trainingseinheiten passt.

Zutaten (1 Portion):

  • Garnelen
  • 2 Eier
  • Paprika
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Garnelen und Paprika 200 °C, 6 bis 8 Minuten im Airfryer garen. Eier separat oder in einer hitzebeständigen Form kurz mitgaren.

Rezept 4: Thunfisch-Steak mit Ofengemüse und Hüttenkäse

Thunfisch gehört für mich zu den Fischen, die besonders zuverlässig funktionieren, wenn der Fokus klar auf Muskelaufbau liegt. Er zählt zwar ebenfalls zu den fettreicheren Fischarten, punktet aber vor allem mit seinem sehr hohen Proteingehalt. Frisch liefert Thunfisch rund 21,5 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm, in Dosen sogar noch mehr. Das enthaltene Protein ist leicht verdaulich und stellt dem Körper alle lebenswichtigen Aminosäuren zur Verfügung.4

Ich kombiniere Thunfisch gern mit Ofengemüse und Hüttenkäse. So entsteht eine Mahlzeit, die lange satt macht, ohne schwer im Magen zu liegen – ideal nach intensiven Einheiten oder an Trainingstagen mit hohem Volumen.

Zutaten (1 Portion):

  • Thunfischsteak
  • Zucchini, Paprika
  • Hüttenkäse
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Gemüse bei 190 °C ca. 12 Minuten im Airfryer garen. Thunfisch in den letzten 5 bis 6 Minuten bei 200 °C dazugeben, sodass er innen noch saftig bleibt.

Quellen

  1. Eat Smarter. Lachs: So gesund ist der beliebte Fisch. (aufgerufen am 26.01.2026) ↩︎
  2. mybioco. Kabeljau Nährwerte im Detail: So gesund ist der beliebte Fisch. (aufgerufen am 26.01.2026) ↩︎
  3. asc. Perfekte Balance: Warum Garnelen ideal für eine ausgewogene Ernährung sind. (aufgerufen am 26.01.2026) ↩︎
  4. AOK. Thunfisch: Wie (un)gesund ist der Fisch wirklich? (aufgerufen am 26.01.2026) ↩︎

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