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Endlich Linderung

Das hilft bei kalten Händen und Füßen

Kalte Hände
Kalte Hände sind im Winter nicht ungewöhnlich. In extremen Fällen können sie aber auch krankhafte Ursachen haben
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Ohne Handschuhe und warme Socken geht ab gewissen Temperaturen gar nichts mehr. In manchen Fällen gehen kalte Füße und Hände aber über das normale Maß hinaus. FITBOOK verrät, was dahintersteckt, wenn Finger und Zehen auffällig lange ausgekühlt bleiben, welche (unmittelbaren) Folgen es haben kann – und was dagegen hilft.

Bei Kälte sind es Hände und Füße, die am schnellsten auskühlen. Und am stärksten. Der Grund: Die Wärme konzentriert sich auf den Körperkern, wo die wichtigen inneren Organe sitzen, und weniger auf die Gliedmaßen. Eine ganz normale – und wichtige! – Wärmeregulierungsmaßnahme des Organismus also. Je weiter weg vom Körperkern, desto schlechter die Durchblutung. Wenn Hände und Füße kalt werden, ist das nicht bedenklich. Meistens zumindest.

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Auch bei sehr niedrigen Außentemperaturen helfen den meisten Menschen gegen eiskalte Hände gut isolierte, warme Handschuhe, während fröstelnde Füße mit den richtigen Socken (hierzu später mehr!) schnell wieder mollig warm werden. Bei manchen Menschen jedoch kühlen Finger und Fußzehen besonders extrem aus, verfärben sich blau bis hin zu weiß und tun übermäßig weh. Bei ihnen dauert es zudem sehr lange, bis sie wieder aufwärmen, und auch dieser Prozess kann mit enormen Beschwerden einhergehen. Hier können chronische Durchblutungsstörungen (z.B. ausgelöst durch das Gefäßsyndrom Morbus Raynaud) oder Kreislauf- und Schilddrüsenerkrankungen die Ursache sein, manchmal sind es hormonelle Schwankungen oder Phasen von Stress. Eine schwere Krankheit steht nur in den allerseltensten Fällen dahinter. Sollten Ihre Beschwerden auch über den Winter hinaus auftreten, sprechen Sie am besten mit einem Arzt.

Frau

Ohne Handschuhe aus dem Haus zu gehen kann ab gewissen Temperaturen sehr unangenehm werden
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1. Bewegen Sie sich

Wenn sich Finger und Zehen wie Eisstäbchen anfühlen, helfen einfache Greifbewegungen der einzelnen Finger- bzw. Zehenkuppen. Führen Sie das kleine Training für einige Sekunden aus, so regen Sie den Blutfluss durch die Gelenke an. Versuchen Sie sich auch daran zu erinnern, möglichst häufig – beispielsweise barfuß zu Hause – auf Zehenspitzen zu gehen. Bewegung und Sport sind generell gute Maßnahmen, um die Durchblutung dauerhaft zu verbessern.

2. Setzen Sie auf die richtige Kleidung

Sie brauchen sich nicht zu wundern, dass Ihre Finger frieren, wenn Sie irgendwelche Handschuhe gekauft haben. Baumwolle kann starker Kälte kaum etwas entgegensetzen. Wolle ist das Material der Wahl. Handschuhe mit einem winddichten, wasserfesten Kunststoff, die beispielsweise mit Merinowolle gefüttert sind, halten die Finger auch bei Minusgraden effektiv warm.

Socken

Bei Socken kommt es nicht auf die Dicke, sondern auf ihr Material an
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3. Nehmen Sie Wechselbäder

Mit Wechselbädern trainieren Sie die Gefäßmuskulatur. Gewöhnen Sie sich doch einfach an, morgens abwechselnd einen warmen und sehr kalten Wasserstrahl auf Ihre Füße und Waden zu richten, ebenso auf Ihre Unterarme. Macht knallwach und unterstützt nachhaltig die Durchblutung. Leichte Bürstenmassagen, Peelings und regelmäßige Saunabesuche sind ebenfalls sehr zu empfehlen. Vor allem Fußbäder mit aktivierenden Badezusätzen, auf denen Sie Ihre Fußsohlen massieren können, bewirken Wunder.

4. Essen und trinken Sie sich warm

Eine gesunde Ernährung – bestehend aus frischen Lebensmitteln, die Vitamine und wertvolle Mineralien liefern – ist wichtig für ein gesundes Herzkreislaufsystem. Und: Ist Ihnen noch nie warm geworden, wenn ein Gericht sehr großzügig mit Chili, Pfeffer oder Meerrettich gewürzt war? Eben. Auch scharfen Senf, Senfkörner und Rosmarin sollten Sie häufiger in der Küche integrieren. Rosmarin ist übrigens ebenso als wärmender Badezusatz – genauso wie Ingwer, Zitrone und vergleichbare Heilkräuter – sehr zu empfehlen.

5. Leben Sie gesund

… und meiden Sie bitte Genussmittel, die Ihre Durchblutung verschlechtern, an erster Stelle natürlich das Rauchen. Und trinken Sie ausreichend Wasser! Andernfalls verdickt das Blut und der Blutfluss verschlechtert sich noch mehr. Achten Sie auch auf genügend Schlaf. Wer müde ist, fröstelt insgesamt mehr.

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