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von FITBOOK

Neue Studie warnt

Luftverschmutzung soll millionenfach Diabetes mitauslösen

Straßenverkehr
Durch Verkehr, Industrie und Landwirtschaft gelangen Schadstoffe in die Luft, die dem Menschen auf verschiedene Arten schaden. Wie nun zutage kommt, kann dieser „Schmutz“ auch Diabetes auslösen.
Foto: dpa Picture Alliance

Dass Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Problemen führen kann, ist weder neu noch überraschend. Bislang bezog man sie jedoch in erster Linie auf Erkrankungen der Atemwege. Nun haben US-Forscher herausgefunden, dass Smog auch das Risiko auf Diabetes erhöht.

Das haben Forscher der Washington University in St. Louis mit Studienergebnissen belegen können, wie unter anderem die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ berichtet.

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Pommes frites mit Ketchup

Wer viel „Junk Food“ konsumiert, erhöht sein Risiko auf Diabetes mellitus. Jetzt wissen wir: Auch die Luft ist ein Faktor.
Foto: Getty Images

Smog vermindert die Insulinproduktion

„Man geht davon aus, dass Umweltverschmutzung die Insulinproduktion reduziert und Entzündungen auslöst, was den Körper daran hindert, Glukose aus dem Blut in gesundheitsrelevante Energie umzuwandeln.“ Das schreiben die Studienautoren aktuell im Fachblatt „The Lancet Planetary Health.“ Ihrer Analyse zufolge sind rund 14 Prozent der Neuerkrankungen aus dem Jahr 2016 auf Schadstoffe aus der Luft zurückzuführen. Dies entspricht 3,2 Millionen neuen Fällen auf der ganzen Welt.

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Auch in Deutschland ein großes Problem

Bereits 2013 hatte die Europäische Union eine Prüfung und Überarbeitung der offiziellen Grenzwerte für Luftschadstoffe auf den Weg gebracht. Wie das Umweltbundesamt jedoch schreibt, ist die Konzentration an Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub nach wie vor entschieden zu hoch. Als eine der Hauptquellen wird der Straßenverkehr angesehen. Durch diese schlechte Luft kann es zu Bronchialverengungen kommen – ein Grund dafür, dass Asthmatiker Ballungsräume und Hauptverkehrsstraßen meiden sollten.

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Straßenverkehr Berlin

Um die Gesundheitsrisiken durch Smog zu reduzieren, sollte strenger an der Luftqualität in den Städten gearbeitet werden. Das betonen die US-Forscher.
Foto: Getty Images

Wie kann man sich schützen?

Das Medizinerteam um Studienleiter und Epidemiologe Benjamin Bowe betont, dass es für die globale Gesundheit wichtig sei, die Luftqualitätsstandards zu verbessern. Um den Gefahren bestmöglich entgegenzuwirken, wird empfohlen, zumindest auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung zu achten.

 

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