Joe Taslim kämpft seit 15 Jahren in Filmen und Serien und ließ bereits in Hollywood-Blockbustern wie „Fast & Furious 6“ oder „Mortal Kombat“ Fäuste und Füße fliegen. Zusätzlich kann er auf eine erfolgreiche Judo-Karriere zurückblicken. Der Mann kennt sich also mit Kampfkünsten aller Art aus und verriet im Interview mit FITBOOK, worauf es bei der Selbstverteidigung wirklich ankommt und welche Disziplinen er seinen Kindern und anderen empfiehlt.
Unbedingt Ausdauer zur Selbstverteidigung trainieren
Joe Taslim weiß, wie man Widersacher zu Boden bringen kann, und hat in seiner Karriere bereits mit vielen anderen Profis zusammengearbeitet. Demnach dürfte er viele gute Tipps parat haben, insbesondere für seine drei Kinder. Aber was rät er ihnen, sollten sie wirklich einmal in eine gefährliche Situation geraten?
„Rennt weg!“ Tatsächlich kann es im echten Leben keine guten Ergebnisse bei Kämpfen geben. Denn entweder man landet im Gefängnis, weil man jemanden verletzt hat, oder man kommt ins Krankenhaus. Kampfsport sei nur für Situationen gedacht, in denen es keinen Ausweg gebe und man überleben müsse. Er sei nicht dazu da, um anderen weh zu tun. „Wenn du weglaufen kannst, lauf weg.“
Deshalb sollte man zur Selbstverteidigung die eigene Fitness trainieren – das sei das Wichtigste überhaupt. „Wenn du schnell bist, kann dich niemand einholen. Wenn du Ausdauer hast, kannst du 30 Minuten lang rennen und Problemen entkommen“, so der Filmstar.
Der beste Kampfsport zur Selbstverteidigung
„Aber wenn du in die Enge getrieben wirst, musst du wissen, wie du überlebst.“ Vielleicht nicht ganz unvoreingenommen – als ehemaliger Profi – hält er Judo für großartig, weil es seiner Ansicht nach realistisch und effektiv sei. Warum?
„Die meisten echten Kämpfe enden im Nahkampf. In Filmen gibt es immer Distanz und spektakuläre Bewegungen. Im echten Leben packt dich jemand plötzlich – und sofort ist alles ganz nah.“ Deshalb seien Judo und auch Jiu-Jitsu besonders effektiv für körperliche Auseinandersetzungen im wahren Leben. Natürlich solle man auch schlagen können. Aber das könne im Grunde jeder. „Nicht jeder kann jemanden werfen oder ihm kontrolliert den Arm brechen. Das muss man lernen.“
Wer sich von Joe Taslim etwas abschauen möchte, kann das aktuell im Kino tun. Seit dem 18. Juni läuft sein neuer Film „The Furious“ in Deutschland.
Sie haben erfolgreich Ihre Einwilligung in die Nutzung unseres Angebots mit Tracking und Cookies widerrufen.
Damit entfallen alle Einwilligungen, die Sie zuvor über den (Cookie-) Einwilligungsbanner bzw. über den
Privacy-Manager erteilt haben. Sie können sich jetzt erneut zwischen dem Pur-Abo und der Nutzung mit
Tracking und Cookies entscheiden.
Bitte beachten Sie, dass dieser Widerruf aus technischen Gründen keine Wirksamkeit für sonstige
Einwilligungen (z.B. in den Empfang von Newslettern) entfalten kann. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an
datenschutz@axelspringer.de.