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Nicht immer nötig

Wann Sie fiebersenkende Medikamente wirklich nehmen sollten

Eine junge Frau schaut auf ihr Fieberthermometer
Fieber regt das Immunsystem an: Bei einem gewöhnlichen grippalen Infekt muss nicht gleich zu fiebersenkenden Medikamenten gegriffen werden
Foto: Getty Images

Schüttelfrost, Abgeschlagenheit und Fieber: Hat man sich einen grippalen Infekt eingeholt, ist das Bett der richtige Ort, um sich auszukurieren. Für eine schnelle Genesung greifen viele zu fiebersenkenden Medikamenten. Doch ist das immer notwendig?

Fieber ist ein Signal des Körpers: Erhöht er die Temperatur, können sich die Erreger nicht mehr so gut vermehren. Bei unkomplizierten viralen Atemwegsinfekten müssen Betroffene das Fieber daher nicht mit Medikamenten senken, schreibt die „Apotheken Umschau“ (Ausgabe B 1/2019).

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3 Tage Fieber – ab zum Arzt!

Anders sieht es aus, wenn ein Patient etwa unter einer Herzinsuffizienz leidet, da es sonst zu Herz-Kreislauf-Komplikationen kommen kann. Dieser kann zum Beispiel abklären, ob eine bakterielle Infektion vorliegt, die antibiotisch behandelt werden sollte.

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Das bedeuten Frieren, Schüttelfrost und Fieber

Frieren und Schüttelfrost zeigen an, dass die Körpertemperatur ansteigt – Schwitzen dagegen, dass Wärme abgegeben wird. Bei frierenden Patienten sollte deshalb Wärme zu- und bei schwitzenden abgeführt werden. Um dem Körper etwas Hitze zu entziehen, eignen sich zum Beispiel Wadenwickel mit lauwarmem Wasser. Generell gilt bei Fieber: Sich schonen und ausreichend trinken.

Warum Kinder häufiger fiebern als Erwachsene, ist noch nicht endgültig geklärt. Experten vermuten, dass das Immunsystem der Kleinen noch unerfahren ist und auf eindringende Erreger heftiger reagiert.