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„Stiftung Warentest“

Nicht alle Sonnencremes halten ihr Lichtschutzfaktor-Versprechen

Frau mit Sonnenhut cremt sich die Nase ein
Gut gecremt, gut geschützt? Die meisten Sonnencremes bieten tatsächlich den UV-Schutz, den sie auf der Verpackung versprechen.Foto: Getty Images

Von einer Sonnencreme erwartet man eines: Dass der UV-Schutz, der auf der Flasche oder Tube steht, auch wirklich drinsteckt. Bei den meisten Produkten ist das der Fall – aber nicht bei allen.

Wer zu einer Sonnenmilch mit dem Lichtschutzfaktor 30, 50 oder sogar 50+ greift, will gut geschützt in die Sonne gehen. Dabei halten die meisten Sonnenschutzprodukte, was sie versprechen. Das geht aus einer Untersuchung von 20 Sonnencremes der Zeitschrift „Stiftung Warentest“ hervor (Ausgabe 8/2022).

Nur ein Naturkosmetik-Produkt überzeugt „Stiftung Warentest“

Von 20 getesteten Cremes, Lotionen und Sprays bieten demnach 16 einen zuverlässigen Schutz. Vier Produkte fielen in Sachen UV-Schutz jedoch durch – drei von ihnen Naturkosmetika.

Überzeugen konnte die Tester damit nur eine einzige Naturkosmetik-Sonnencreme: die „Sensitiv Sonnenmilch“ von Alverde (dm). Sie ging mit der Note 1,4 aus dem Test hervor, knapp hinter dem Testsieger, der „Ambre Solaire Hydra 24h Sonnenschutz-Milch“ von Garnier (Note 1,3).

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Preis nicht entscheidend für guten UV-Schutz

Insgesamt bewertete „Stiftung Warentest“ neun Sonnencreme-Produkte als sehr gut. Günstige und teure Produkte finden sich darunter gleichermaßen: Während die „Cien Sun Sonnenmilch“ von Lidl 1,12 Euro pro 100 Milliliter kostet, sind es bei der „Sun Sensitive Gel-Creme“ von Cetaphil 22 Euro.

Mit Material der dpa

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