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Tardive, eruptive oder senile Hämangiomen

Sind kleine, rote Punkte auf der Haut gefährlich?

Altersblutschwämmchen, Rubinfleck, Hämangiom
Klein, knallrot – und bedenklich? FITBOOK erklärt, was es mit sogenannten Rubinflecken auf sich hat.
Foto: FITBOOK

Sie treten vor allem auf dem Oberkörper auf: kleine rote Pünktchen, die aufgrund ihres Aussehens auch Rubinflecken genannt werden. FITBOOK klärt auf, worum es sich dabei handelt und ob sie – wie etwa Muttermale – potenziell gefährlich werden können.

Rote kleine Knötchen, die früher noch nicht da waren – sind solche auch Ihnen schon aufgefallen? Mediziner sprechen dabei von tardiven oder eruptiven Hämangiomen und gegenüber ihren Patienten auch oft von Kirschangiomen, der intensiven Färbung wegen.

Eruptive Hämangiome – was ist das eigentlich?

Mit der Zeit sammelt sich in den Gefäßschlingen mehr Blut, weshalb die Hämangiome größer und dicker, sprich zu einer Art Knötchen werden. Fertig entwickelt haben sie in der Regel einen Durchmesser von etwa vier Millimetern (sie werden selten größer als ein Zentimeter) und sind dunkler rot als am Anfang.

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Wovon hängt ab, ob man solche Punkte bekommt?

Eine Neigung zur Gefäßerweiterung bzw. zu Gefäßschlingen ist genetisch veranlagt. Die Punkte/Knötchen treten vor allem im Rumpfbereich auf und weniger häufig auf Armen, Beinen und im Gesicht. Zum Ausbruch (hier übrigens die Erklärung für die Bezeichnung eruptive Hämangiome, aus dem Lateinischen für ausbrechend) kommt es meist erst im Erwachsenenalter ab etwa 35 oder 40. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, weshalb einige Wissenschaftler vermuten, dass es für die Blutschwämmchen auch hormonelle Ursachen geben könnte.

Da mit den Jahren tendenziell mehr Punkte dazukommen, werden die Hautveränderungen auch senile Hämangiome sprich Altersblutschwämmchen genannt.

Sind Altersblutschwämmchen gefährlich?

Es kann höchstens sein, dass man sich durch ihre zunehmend erhabene Oberfläche an den roten Altersschwämmchen verletzt und die Haut an der Stelle aufreißt oder -kratzt.

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Entfernung mit dem Laser

Wenn man die sichtbaren Knötchen aus kosmetischen Gründen entfernen will, geht das in nur einer Sitzung (Kosten: ab ca. 70 Euro) beim Hautarzt – mit dem Laser. Es dauert pro Stelle nur wenige Sekunden, bis ein leises Knacken zu hören und der behandelte Fleck beseitigt ist. Die Behandlung wird von Patienten gemeinhin als schmerzarm beschrieben.

Fachliche Beratung durch Dr. med. Timm Golüke, Dermatologe aus München.