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Bei Beschwerden

Wie lassen sich Krampfadern entfernen?

Krampfadern
Krampfadern sind oft mehr als ein rein optisches ProblemFoto: iStock/zlikovec

Krampfadern an den Beinen sehen nicht nur unschön aus. Sie können auch Beschwerden und Hautschäden auslösen. Wollen Sie sie loswerden, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Krampfadern sind für viele vor allem im Frühling und Sommer ein ästhetisches Problem. Schließlich fallen die bläulich hervortretenden Adern, die oft an den Beinen (insbesondere an den Unterschenkeln) auftreten, dann ganz besonders auf. Eine kurze Hose, einen flattrigen Rock oder ein Sommerkleid tragen? Das ist Betroffenen oft unangenehm.

Sind Krampfadern gefährlich?

Doch nicht nur optisch fallen Krampfadern auf. Auch gesundheitlich können sie viele Probleme machen. Spätestens mit Beschwerden wie schweren Beine, braunen Flecken oder offene Stellen, Krämpfen und Stechen ist der Gang zum Gefäßchirurgen angesagt.

Denn Krampfadern können zu Venenentzündungen, Hautgeschwüren, Thrombosen oder sogar zu einer Lungenembolie führen, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin.

Auch interessant: Wie Sie auf Reisen einer Thrombose vorbeugen

Wie lassen sich Krampfadern entfernen?

  • Bei stark ausgeprägten Krampfadern kommt meist die Stripping-Methode zum Einsatz. Über zwei kleine Schnitte am Bein wird die Vene bei kurzer Narkose herausgezogen.
  • Medizinisches Fachpersonal kann oberflächliche Venen auch mit Radiowellen oder Laser behandeln. Das passiert, indem diese über einen kleinen Einstich mit Wärme versiegelt werden.
  • Relativ neu sind Venenkleber: Der oder die Chirurg*in versiegelt die Stammvene über einen Spezialkatheter mit einem Gewebekleber. Vorteil daran ist auch, dass das ansonsten übliche Tragen von Kompressionsstrümpfen über eine gewisse Dauer nach dem Eingriff entfällt.

Während alle Krankenkassen das Stripping übernehmen, sollten Patient*innen für die Radiowellen- oder Laserbehandlung bei ihrer Kasse nachfragen. Auch die Venenkleber- Behandlung für Krampfadern übernehmen die Krankenkassen allerdings nicht.

Mit Material von dpa

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