Gesundheitspartner
von FITBOOK

8 einfache Tipps

Mit diesen einfachen Tipps vermeiden Sie tragische Badeunfälle!

Ein Mann schwimmt in der Abnendsonne durch einen See
Beim Schwimmen in Seen und Flüssen gilt es einiges zu beachten. Hier gibt’s acht Tipps
Foto: Getty Images

Das Baden im See oder im Meer bringt an heißen Sommertagen nicht nur viel Erfrischung, sondern auch besondere Erholung. Das sollte Schwimmer aber nicht zu Leichtsinn verleiten. Denn natürliche Gewässer haben oft ihre Tücken.

Mitten in der Natur schwimmen – ein Tag am See fühlt sich oft wie Urlaub an. Man entflieht dem Trubel im Freibad und entkommt gleichzeitig dem Chlor, das die Schleimhäute angreift. Das Baden in natürlichen Gewässern birgt jedoch auch Risiken.

„Der Wellengang, tieferes Wasser, Strömungen und die direkte Sonneneinstrahlung können einem leicht zu schaffen machen“, warnt Prof. Dr. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

Keine FITBOOK-Themen mehr verpassen – abonnieren Sie hier unseren Newsletter!

Acht Tipps fürs Schwimmen in Seen- oder Meeresgewässern:

1. Fachleute fragen

Bevor man einfach ins Wasser springt, ist es ratsam, sich bei Fachleuten über besondere Gefahren und die örtlichen Notrufmöglichkeiten zu erkundigen. Sowohl die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) als auch die Deutsche Wasserwacht helfen.

2. Badeverbote unbedingt beachten

Badeverbote sollten auf keinen Fall missachtet werden. Gefahren etwa durch Strömungen, die selbst gute Schwimmer kilometerweit abtreiben können, oder durch Schifffahrt werden für Schwimmer schnell zur tödlichen Gefahr. Auch halten sich Badende am besten von besonders bewachsenen und sumpfigen Uferzonen fern, an denen man leicht im Untergrund einsinken kann. Felsen im Wasser, an denen sich versteckte Strömungen befinden, sollten weit umschwommen werden. Darüber hinaus sind Flora und Fauna in Natur- und Wasserschutzgebieten nicht zu beeinträchtigen. Hier gilt ebenfalls ein ausdrückliches Badeverbot.

3. Nie alleine ins Wasser

4. Sich nicht überschätzen

Man darf sich niemals selbst überschätzen und zu weit raus schwimmen, sondern sollte immer in Ufernähe. Der Rückweg ist meist länger als gedacht. In See, Fluss oder Meer gibt es keine Kacheln am Boden, an denen man sich orientieren kann und auch keine Wand, an der man sich jederzeit festhalten kann.

Auch interessant: Ist es wirklich gefährlich, mit vollem Magen ins Wasser zu gehen?

5. Vorsicht beim Springen

Niemals in unbekannte Gewässer springen: Kopfsprünge im Ufer- und Flachwasserbereich können lebensgefährlich sein oder bleibende Schäden nach sich ziehen.

6. Mittagshitze meiden

Schwimmen während der Mittagshitze ist zu vermeiden. Andernfalls können leicht Kreislaufprobleme auftreten.

Auch interessant: 14 Seen in Deutschland, an denen man sich wie am Meer fühlt

7. Badekappe tragen

Tragen Sie eine signalfarbene Badekappe, um Boote auf sie aufmerksam zu machen.

Folgen Sie FITBOOK auf Youtube!

8. Bei Gewitter ins Auto

Bei Gewitter ist sofort das Gewässer zu verlassen. Im Auto ist man dann am Sichersten.

Themen