14. Oktober 2025, 13:00 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Zum 1. April 2025 offiziell gemacht, wird sie jetzt auch in den einzelnen Studios sichtbar und spürbar: die Übernahme von Fit/One durch Fitness First. 37 Fit/One-Gyms erweitern nun in Deutschland das Angebot von Fitness First, in Österreich kommen weitere vier Studios hinzu. Doch was heißt das eigentlich für die Fit/One-Mitglieder? Bleiben ihre Verträge gültig, erwarten sie Neuerungen auf der Trainingsfläche und bei Kursen? FITBOOK kennt die Antworten.
Im Frühjahr machte die größte Transaktion in der Unternehmensgeschichte der LifeFit Group (zu der Fitness First gehört) Schlagzeilen, u. a. berichtete „Fitness Management“ von der Fitnessstudio-Übernahme. Fitness First vergrößert sich damit auf mehr als 200 Studios und expandiert zudem nach Österreich. Soweit die Unternehmensseite. Für Trainierende sind aber die praktischen Folgen der Übernahme interessant. Und tatsächlich gibt es Neuerungen für Fit/One-Mitglieder, während andere wichtige Aspekte gleich bleiben.
Sind Fit/One-Verträge weiter gültig?
Die wichtigsten Fragen beantworten Fit/One und Fitness First in einem gemeinsamen Instagram-Post. Dazu zählt natürlich die Frage, ob die alten Fit/One-Verträge weiter Bestand haben oder Mitglieder einen neuen Vertrag brauchen? „Dein Mitgliedsbeitrag und deine Vertragslaufzeit bleiben unverändert und du kannst weiterhin für den gleichen Betrag trainieren“, lautet die offizielle Antwort seitens der Fitnessstudios.
Fit/One-Kunden müssen selbst nicht in irgendeiner Form aktiv werden. Auch das wird im Instagram-Beitrag betont: „Wir übernehmen alle Änderungen für dich! Dabei kannst du weiterhin die Einrichtungen und Dienstleistungen in vollem Umfang nutzen. Wir sorgen dafür, dass du nahtlos von den Verbesserungen und Veränderungen profitierst. Dein Mitgliedschaftsstatus bleibt unverändert und du kannst das Fitnessangebot wie gewohnt genießen.“
Es läuft noch nicht alles rund
„Aktuell scheint es noch einige Probleme bei der Zusammenführung beider Marken zu geben. Ich habe Fit/One bislang mit Wellhub genutzt. Und obwohl der Zugang zum Wellness-Bereich in meinem Vertrag beinhaltet ist, funktioniert es bislang nicht. Die Karte ist dafür noch nicht freigeschaltet. Das geht mittlerweile schon fast eine Woche. Ein Mitarbeiter erklärte mir, dass das noch dauern könne. In solchen Fällen solle man sich einfach an der Rezeption melden.“
Update: „Am 13. Oktober erhielt ich eine freundliche E-Mail von einem Mitarbeiter der LifeFit Group, dass der Zugang zum Sauna- und Wellnessbereich eingeschränkt war, aber alles gelöst werden konnte. Tatsächlich funktioniert es seitdem einwandfrei.“
Die größten Fitnessstudios in Deutschland im Preis-Leistungs-Vergleich
Warteschlangen beim Training! Zu diesen Uhrzeiten sind Fitnessstudios am vollsten
Mehr Kurse, Geräte und Studios
Bei den erwähnten „Verbesserungen und Veränderungen“ scheint es sich v. a. um neue Trainingsangebote, mehr Trainingsgeräte und Kurse zu handeln. Auch die Trainingsbetreuung und der Trainingssupport sollen sich verbessern. Zudem erwarten die Trainierenden mehr als 800 Online-Home-Workouts sowie eine neue Mitglieder-App. Hier profitieren die bisherigen Fit/One-Mitglieder offenbar von dem größeren Angebot von Fitness First. Und auch mehr Studios stehen ihnen zur Auswahl. Statt aus den knapp 40 Fit/One-Gyms können sie nun – je nach Vertrag – aus über 200 Fitness-First-Gyms auswählen.1 Dazu heißt es in dem gemeinsamen Statement der von Fit/One und Fitness First: „Sobald der Umzug der Mitglieder-Software abgeschlossen ist, hast du Zugang zu allen Fitness First Clubs (Red und Black). Als Red-Mitglied trainierst du kostenlos in den Red Clubs. In den exklusiven Black Clubs kannst du gegen eine Gebühr von 15 € pro Training nutzen.“
Öffnungszeiten und Gym-Teams
„Vorerst“ – so der offizielle Wortlaut – bleiben die gewohnten Öffnungszeiten der bisherigen Fit/One-Studios bestehen. Allerdings scheinen die Mitglieder damit rechnen zu müssen, dass sich daran etwas ändern könnte. Was unverändert bleiben soll: die Teams der Fit/One-Studios. Die Mitglieder erwartet also offenbar kein neues Personal an der Rezeption, auf der Trainingsfläche und in Kursen. „Du kannst weiterhin auf das vertraute Team zählen“, so die Antwort auf die entsprechende Frage bei Instagram.