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Die 5 effektivsten Übungen im Gym – plus häufige Fehler & Fixes

Foto: Fitbook
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Wenn du gezielt Muskeln aufbauen möchtest, spielen effektive Übungen und ihre korrekte Technik eine wichtige Rolle. Wir geben dir beides an die Hand und bewahren dich vor vermeidbaren Fehlern. Machst du sie auch?

Relevanz von Grundübungen im Krafttraining

Welche Übungen im Gym am effektivsten sind, hängt von Trainingsniveau, Zielen sowie individuellen Faktoren ab und lässt sich nicht pauschalisieren. Trotzdem kann man festhalten, dass die sogenannten Grundübungen für die meisten Trainierenden viele Vorteile bereithalten.

Es handelt sich dabei um Mehrgelenksübungen, die eine Reihe von Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen. Das ist besonders zeiteffizient und kann den Trainingsreiz erhöhen. Zusätzlich ermöglichen sie eine progressive Leistungssteigerung und nachvollziehbare Fortschritte – zentrale Voraussetzungen für den Muskelaufbau. Außerdem unverzichtbar: ein gutes Fitnessstudio. Bei McFIT kannst du 24/7 in über 230 Studios europaweit an deinen Trainingszielen arbeiten.

Die 5 besten Übungen im Gym – häufige Fehler & Fixes

1. Kniebeuge (Back Squat)

Foto: Fitbook

Fokus: Unterkörper, Rumpf

Ausführung:

  • Die Langhantel liegt auf dem oberen Bereich deines Trapezius – dem Muskel beiderseits unterhalb der Halswirbelsäule.
  • Beuge Knie und Hüfte aus dem hüftbreiten Stand und gehe tief in die Hocke.
  • Strecke Knie und Hüfte und kehre in die Ausgangsposition zurück.
  • Achte auf einen stabilen Rumpf und einen stets aufgerichteten Oberkörper.

Fehler: Du verlierst auf dem Weg nach unten die Rumpfspannung und der Rücken rundet sich in der gebeugten Position. Dadurch verlierst du an Kraft und verlagerst die Belastung von der Muskulatur auf deine Wirbelsäule beziehungsweise die Bandscheiben.

Fix: Reduziere die Tiefe deines Squats. Beuge zwar so tief wie möglich, aber nur so weit, wie du deinen Rücken gerade halten kannst. Vermeide ein Hohlkreuz beziehungsweise Einrunden („Butt Wink“).

2. Bankdrücken (flach)

Foto: Fitbook

Fokus: Brust

Ausführung:

  • Lege dich so auf die Bank, dass sich deine Augen unter der Hantelstange befinden und umgreife sie in etwa schulterbreit.
  • Senke sie nach unten zur Brustmuskulatur ab, während du Schulterblätter sowie Gesäß stabil auf der Bank hältst und beide Füße auf dem Boden.
  • Drücke die Langhantel anschließend wieder nach oben, bis deine Arme gestreckt sind.

Fehler: Du lässt die Ellenbogen zu weit nach außen wandern und senkst die Stange zu hoch Richtung Hals ab, wodurch du die Schultern in eine ungünstige Position bringst.

Fix: Halte die Ellenbogen in einem 45 – 70-Grad-Winkel zum Oberkörper. Ziele beim Absenken mit der Hantelstange auf dein Brustbein ab. Auf diese Weise ist deine Schulter in der Lage, über die Brustmuskulatur volle Kraft zu entfalten.

Sieben weitere Fehler beim Bankdrücken und ihre Fixes findest du auf dem McFIT Blog – dem Onlinemagazin rund um Training, Ernährung und Gesundheit von McFIT.

3. Klimmzug (Obergriff)

Foto: Fitbook

Fokus: Rücken

Ausführung:

  • Umgreife die Stange für klassische Klimmzüge ungefähr schulterbreit im Obergriff (Handflächen zeigen nach vorn).
  • Halte deine Beine gestreckt und deinen Rumpf unter Spannung.
  • Beuge die Ellenbogen, ziehe dich nach oben und bringe deine Brust zur Klimmzugstange.
  • Strecke deine Arme und kehre kontrolliert in die Ausgangsposition zurück, ohne die Spannung im Schultergürtel zu verlieren.

Fehler: Du beugst die Arme sofort, statt deinen Schultergürtel in Position zu bringen. So übernimmt fälschlicherweise der Bizeps, und der Zielmuskel – dein Rücken – kann die Kraft nicht sauber entwickeln.

Fix: Ziehe die Schulterblätter vor jeder Aufwärtsbewegung aktiv nach hinten sowie zusammen und baue Spannung auf. Erst wenn dein Schultergürtel stabil ist, beugst du die Arme, sodass dein Rücken die Hauptarbeit übernimmt.

4. Überkopfdrücken (Military Press)

Foto: Fitbook

Fokus: Schultern

Ausführung:

  • Du befindest dich im schulter- bis hüftbreiten Stand.
  • Umgreife die Langhantel schulterbreit, positioniere sie auf dem oberen Brustbereich und trete einen Schritt aus dem Rack zurück.
  • Drücke die Hantel senkrecht nach oben, strecke die Ellenbogen in der obersten Position und halte deine Schultern dabei aktiv stabilisiert.
  • Senke die Langhantel kontrolliert zur oberen Brust ab und setze zu einer neuen Wiederholung an.

Fehler: Du fällst ins Hohlkreuz, indem du den Brustkorb nach oben öffnest. Die Hantelstange wandert nach vorn und du drückst nicht mehr sauber über dem Schwerpunkt.

Fix: Spanne Gesäß und Bauch an. Führe die Langhantel eng am Gesicht vorbei und nimm den Kopf leicht zurück, damit sie senkrecht nach oben gedrückt werden kann. Sobald die Stange deine Stirn passiert hat, kommt der Kopf wieder nach vorn. Deinen Oberkörper hältst du dabei exakt über dem Becken.

5. Kreuzheben (Deadlift)

Foto: Fitbook

Fokus: hintere Kette

Ausführung:

Vorbereiten

  • Du befindest dich im hüftbreiten Stand, die Hantelstange positionierst du über deinem Mittelfuß.
  • Schiebe deine Hüfte nach hinten, senke den Oberkörper mit neutralem Rücken ab und umgreife die Langhantel außerhalb der Knie.
  • Baue Spannung im Rumpf auf und halte deine Arme gestreckt.

Aufrichten

  • Drücke dich aktiv vom Boden ab und richte dich auf.
  • Halte die Hantelstange dabei stets dicht am Körper (Schienbein – Knie – Oberschenkel).

Absetzen

  • Bringe erst deine Hüfte nach hinten und führe die Hantel dabei an den Oberschenkeln entlang.
  • Sobald die Stange deine Knie passiert hat, beugst du diese und bringst das Gewicht kontrolliert zu Boden.

Fehler: Du startest ohne ausreichende Vorspannung, dadurch hebst du die Hüfte zu früh an. Die Hantel entfernt sich vom Körper. Der Rücken verliert Spannung und rundet sich – ein häufiger Auslöser für Beschwerden beim Kreuzheben.

Fix: Baue vor dem Anheben bewusst Spannung auf: Rumpf stabilisieren, Latissimus kontrahieren, Rücken neutral halten. Richte dich erst jetzt auf, sodass Hüfte und Schultern kontrolliert gleichzeitig aufsteigen.

Für wen eignen sich Grundübungen im Krafttraining?

Im Allgemeinen sind Grundübungen für Neulinge bis Fortgeschrittene geeignet, weil sie eine starke Basis bilden und sich progressiv steigern lassen.

Absolute Anfängerinnen und Anfänger sollten – je nach Körpergefühl, Beweglichkeit und Koordination – an Maschinen starten, um die Bewegungsmuster sicher zu erlernen. Das kann zum Beispiel bedeuten: Beinpresse statt freier Kniebeuge, Brustpresse statt Bankdrücken. Sobald du Erfahrung gesammelt hast, kannst du schrittweise auf freie Grundübungen umsteigen. Verwende zu Beginn leichtere Trainingsgewichte und höhere Wiederholungszahlen.

Fazit: Grundübungen im Krafttraining sind effektiv, weil sie mehrere Muskelgruppen gleichzeitig beanspruchen und eine progressive Leistungssteigerung erlauben. Fünf davon sind Kniebeuge, Bankdrücken, Klimmzug, Überkopfdrücken und Kreuzheben. Um von ihrem vollen Nutzen zu profitieren, ist die korrekte Technik entscheidend. Neulinge sollten daher zunächst an Maschinen trainieren und erst mit einem geschulten Körpergefühl auf freie Grundübungen umsteigen. Bei McFIT ist beides möglich! Sichere dir jetzt den Sommer Flex Deal und trainiere 24/7 in einem der über 230 Studios europaweit. So steht nachhaltigem Muskelaufbau nichts im Weg.

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