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Wissenschaftler, Psychologen und Sportler enthüllen

Laufen macht glücklich!

Gut gelaufen ist voll gewonnen: Wer regelmäßig läuft, kommt ohne Depri durch den Herbst
Foto: fotalia

Lauft, Leute, lauft! Die mitreißende Geschichte des Forrest Gump machte den jungen Tom Hanks über Nacht zum Superstar und einen Verlierer zum Messias. Weil Forrest lief und lief. Heute ist die Botschaft aktueller denn je: Laufen macht glücklich! Gerade jetzt, wenn die Tage kürzer werden und die Stimmung zu kippen droht. Warum? Wissenschaftler und Marathonläufer haben sieben gute Gründe für Sie!

Langstreckenexpertin und Sportpsychologin Lena Tessmer
Foto: privat

1. Laufen macht schlank

Joggen sie den Kilos davon! Wie? Beim Laufen schüttet der Körper das Hormon Serotonin aus, das den Appetit hemmt. „Wir lernen, unser Hunger- und Sättigungsgefühl wieder besser einzuschätzen“, sagt Sportpsychologin Lena Tessmer. Die Expertin weiß: „Wer abnehmen will, darf nach dem Laufen natürlich nicht ständig eine Currywurst essen. Eine gesunde Ernährung ist Voraussetzung fürs Schlanksein.“

Philipp Pflieger, bester deutscher Marathonläufer in Rio de Janeiro im vergangenen Jahr: „Entgegen der landläufigen Meinung halte ich mich als Profisportler zwar an einzelne wichtige Ernährungsregeln, habe aber keinen strikten Diätplan. Wenn ich also mal etwas mehr Kalorien zu mir nehme, dann macht das nichts, da Laufen eine der effektivsten Sportarten ist, wenn es um das Verbrennen von Kalorien geht. Natürlich ist Laufen aber weit mehr als nur ein Mittel, um etwas für sein Äußeres zu tun.“

Marathonläufer Philipp Pflieger
Foto: privat

2. Laufen hält jung

Garantiert gechillt ins Alter: „Laufen hat den Vorteil, dass jeder sein eigenes Körpergewicht tragen muss und die größten Muskelgruppen nutzt. Die Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System ist enorm“,  erklärt Bewegungs- und Trainingswissenschaftler Dr. Gerhart Bayer von der Humboldt Universität (Berlin). Der Wechsel zwischen Be- und Entlastung stärkt die Gefäße und reguliert den Blutdruck. „Mit einem Herzschlag kann viel mehr Blut transportiert werden“, so der Wissenschaftler, der auch selbst läuft.

Marathon-Profi Philipp Pflieger erklärt: „Bewegung ist ein absolutes Wundermittel für Körper und Geist. Eine gut ausgebildete Muskulatur und ein intakter Bewegungsapparat verhindern chronische Krankheiten und halten mental fit. Der Endorphin-Rush beim Laufen ist Realität – dieser erhöht die Wachsamkeit, die Leistungsfähigkeit und ganz allgemein das persönliche Glücksgefühl!“

Und so kommen Sie richtig in den Tritt

Die Grafik zeigt, wie Sie richtig in den Tritt kommen: Der gesunde Läufer beginnt seinen Schritt in der Mitte der Ferse (1) und rollt über die Außenkante (2 und 3) des Fußes nach vorne ab. Dann stößt er sich am Fußballen über die Zehen (4 und 5) rollend für den nächsten Schritt ab. Wichtig: Den Oberkörper während des gesamten Bewegungsablaufs gerade oder leicht nach vorne geneigt halten, damit die Belastung in der Mitte des Fußes bleibt. Nicht stampfen, nicht verkrampfen. Einfach der Linie des Sportschuhs auf der Sohle folgen!

 

Sportpsychologe Andreas Meyer
Foto: privat

3. Laufen entspannt

Wer läuft, ist relaxt! Sportpsychologe Andreas Meyer, erklärt: „Laufen hilft zum Beispiel Stress abzubauen, weil dabei eine Hormonausschüttung stattfindet. Du kannst vor deiner Wut nicht weglaufen, aber du kannst sie weg laufen.“

Um schnell Aggressionen loszuwerden, empfiehlt Langstreckenläuferin Lena Tessmer: „Fünf Mal eine Minute lang die Seele aus dem Leib rennen.“ Und der 30-jährige Laufprofi Pflieger weiß: „Laufen ist definitiv ein guter Ausgleich und kann als Ventil wirken. Ich kann jedem empfehlen, sich die Sportschuhe anzuziehen und einfach loszulaufen. Vor allem Menschen, die ein hohes Stress-Level plagt, können sich ihren Kopf förmlich ‚freilaufen‘ und sich auf diese besondere Art abreagieren.“

4. Laufen hält gesund

Sportwissenschaftler Dr. Gerhart Bayer von der Humboldt Universität  (Berlin)
Foto: privat

Das gilt vor allem für Frischluft-Läufer. Sportwissenschaftler Dr. Gerhart Bayer erklärt: „Der Körper muss sich an die Witterung anpassen. Das stärkt das Immunsystem.“ Lauf-Mythos Nummer 1: Laufen wird ungesund, sobald es draußen friert: „Ein gesunder Mensch darf auch bei Minus-Temperaturen laufen, ohne dass er seinem Körper Schaden zufügt“, weiß der Wissenschaftler.

Sportpsychologin Lena Tessmer warnt: „Aber Vorsicht nach dem Laufen. Direkt nach der Belastung ist der Körper anfällig. Den Pulli also nicht vergessen.“ Und Pflieger, der auch im Geländelauf (Deutscher Crossmeister) brilliert, gibt zu: „Laufen ist zeitweise auch mit muskulärem Schmerz verbunden. Trotzdem stößt das Laufen natürlich Prozesse an, die den Heilungsprozess des Körpers in Gang bringen. Es gibt sogar viele, die sich mit dem Laufen selbst therapieren. In der Gesamtheit bin ich überzeugt, dass Laufen Schmerzen lindert. Und wenn nicht immer physisch, dann zumindest auf mentaler Ebene.“

Hier gibts Video-Tipps für Anfänger von Fitness-Experte Patric Heizmann:

5. Laufen bringt neue Ideen

Lauf Dich kreativ! Laufen setzt die Denkprozesse frei, macht Platz für neue Ideen. „Durch anhaltende, stereotype Lauf-Bewegungen entsteht eine Balance zwischen Psyche und Physis. Dadurch wird die Psyche entlastet und kann sich erholen“, sagt Sportwissenschaftler Dr. Gerhart Bayer.

Marathonläufer Pflieger bestätigt: „Mir persönlich kommen die besten Ideen und Strategien beim Laufen. Laufen hat für viele Menschen und auch für mich eine meditative Wirkung. Man ist oft über mehrere Stunden nur mit sich selbst und seinem Körper beschäftigt und vergisst alles um sich herum – dieser Zustand führt bei mir oft zu kreativen Einfällen und Gedanken.“

6. Laufen hilft gegen Depri-Stimmung

Manchmal ist einfach alles mühsam. Die Gedanken kreisen, das Einschlafen fällt schwer. Morgens klingelt der Wecker zu früh. Laut Sportpsychologin Lena Tessmer hilft Laufen, um aus dem Trott herauszukommen: „Ich lerne beim Laufen, meine negativen Gedanken zu kontrollieren. Kann so meine Emotionen gut abbauen.“

Bestseller Autor und Lauf-Coach Andreas Butz
Foto: fotolia

7. Laufen macht erfolgreich

„Erfolgreich wird man durch selbst erlebte Erfolge“, so Bestseller-Autor und Laufexperte Andreas Butz („Schwitzen für Erfolg: In Laufschuhen Karriere machen“). Anzufangen sei der erste Erfolg! Der zweite: Vier Wochen dran bleiben. Dann sind die meisten schon süchtig. Butz: „Der Morgenlauf ist der erste Sieg des Tages. Und eben diese kleinen und großen Erfolge nimmt man mit ins Büro.“ Das formt die eigene Persönlichkeit, schafft Selbstbewusstsein und macht stark.

"Jeder, der sich an meinen Plan hält, wird die zehn Kilometer laufen. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer", sagt Sporwissenschaftler, Lehrer und Trainer Arthur Hein. Lade Dir seine Erfolgsformel hier exklusiv runter und los!

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