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Kinesio-Tapes für Muskeln, Gelenke, Gewebe

Einfach gesund kleben


Foto: DAK Gesundheit

Rückenschmerzen, Muskelzerrung, Sehnenentzündung – ein buntes Klebeband soll all das beheben können. Kinesio-Tapes heißen die neonfarbenen Streifen, die mittlerweile an jedem Fußballer- und Olympioniken-Körper zu haften scheinen. Doch auch uns Freizeitsportlern könnten die Tapes sanft und sicher helfen. Wir verraten, wie es funktioniert und welche Krankenkasse die Kosten übernimmt.

Was sind Kinesio-Tapes und wie helfen sie?

Die Kinesio-Tapes sind feste aber elastische Bänder, die in Streifen nach einem bestimmten System auf die Haut geklebt werden. Sie sind luftdurchlässig und wasserbeständig und können zwischen sieben und zehn Tagen durchgehend getragen werden. So soll dauerhaft das Gewebe gestützt und stimuliert werden, das Muskeln, Sehnen und Gelenke umgibt. Die gewünschten Effekte sind u.a.:

  • Kritische Stellen werden entlastet
  • Sanfte Kompression dämmt Entzündungsreaktionen ein
  • Mechanischer Reiz überdeckt die Schmerzwahrnehmung
  • Meridiane / Akupunkturpunkte werden aktiviert.

Sportliche Menschen beanspruchen ihre Gelenke mehr, Kinesio-Tape hilft
Foto: Fotolia

Wichtig: Ein Kinesio-Tape soll problematische Stellen zwar beruhigen aber nicht ruhigstellen! Das elastische Band geht bei jeder Bewegung mit, was es einerseits sport- und alltagstauglich macht, andererseits auch die Regeneration unterstützt, weil die Muskeln sich nicht zurückbilden. Hier liegt der große Unterschied zwischen Kinesio-Tapes und den bekannteren festen Tape-Verbänden, die möglichst wenig Bewegung zulassen sollen.

Welche Beschwerden lindert das Tape?

Ein Band, viele Behandlungsgebiete: das Kinesio-Tape kann auf Dutzende verschiedene Arten zurechtgeschnitten und geklebt werden. Das ausgeklügelte System dahinter entwickelte der japanische Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase schon 1973 auf Grundlage der Kinesiologie, einer Bewegungs-Heilkunde (griechisch kinesis = Bewegung). Kase ging davon aus, dass es nach Sportverletzungen für Gelenke und Muskeln besser ist, wenn sie auch im Heilungsprozess mobil bleiben und so die Selbstheilungskräfte aktivieren. Er definierte darüber hinaus noch eine Farbenlehre, wonach verschiedene Tape-Farben für verschiedene Bedürfnisse geeignet sind. Über die Jahrzehnte hinweg wurden die Verfahren auch an die westliche Physiotherapie angepasst. Mittlerweile schreiben auch hierzulande Physiotherapeuten den Bändern therapeutischen Nutzen zu, u.a. bei:

  • Muskelproblemen, wie Zerrungen, Verspannungen oder Faserrissen, sowie Überlastungsschäden
  • Rückenschmerzen, auch durch Haltungsschwäche oder Fehlstellungen
  • Gelenk-, Sehnen- und Schulterbeschwerden
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Vorbeugende Stabilisierung vor Belastungen

Das Kinesio-Tape stützt das Kniegelenk dynamisch
Foto: DAK

Wissenschaft oder Placebo?

Glaubenssache: Die einen schwören auf die therapeutischen Effekte der bunten Bänder, andere kritisieren, dass diese überhaupt nicht erwiesen sind. Zurecht, es gibt bislang keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass und wie Kinesio-Tapes helfen. Warum ist das Taping dann trotzdem so beliebt? Auch wenn der Nutzen der Bänder nicht wissenschaftlich belegbar ist, nehmen sehr viele Menschen – gerade bei leichten Sportverletzungen – eine Wirkung bei sich selbst wahr, werden schneller schmerzfrei und wieder fit.

Wer übernimmt die Kosten fürs Kleben?

Wenn die Wirksamkeit einer Therapiemethode nicht belegbar ist, müssen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten dafür nicht übernehmen. Aber zählen bei den Versicherungen die positiven Erfahrungen von Tausenden Anwendern gar nicht?

Für die DAK-Gesundheit schon: die drittgrößte Krankenkasse Deutschlands bezuschusst als eine der wenigen gesetzlichen Krankenversicherungen überhaupt die DAK-Gesundheit die Kosten einer professionellen Taping-Behandlung, ohne dass eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden muss.

Mehr Infos hier!


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