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Nur drei mit „sehr gut“ bewertet

„Öko-Test“ findet krebsverdächtige Stoffe in Räucherlachs

Räucherlachs auf einer Marmorfläche
„Öko-Test“ hat sich Räucherlachs genauer angeschaut und in sechs Fällen krebsverdächtige Stoffe gefunden
Foto: Getty Images

Ob zum Frühstück, in Salat oder Pasta – Räucherlachs landet oft auf deutschen Tischen. Doch wie sind die Produkte mit Blick auf Inhaltsstoffe, Geschmack und Fangmethoden zu bewerten? Die Zeitschrift „Öko-Test“ hat eine Stichprobe durchgeführt.

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So lief der Test und das sind die Ergebnisse

Die Tester haben Räucher-, Bio-Räucher- und Wildlachse aus Supermärkten und Discountern mit Blick auf Keime, Geschmack und Schadstoffe untersucht. Außerdem bewerteten sie Fangmethoden und Haltungsbedingungen.

Bei den Testsiegern von Friedrichs (6,49 Euro/100 g), Stührk (5,49 Euro/100 g) und Youkon (7,99 Euro/100 g) handelt es sich ausschließlich um Wildlachse. Nur wenn die Lachse ihrer Art entsprechend leben durften, war die Note „sehr gut“ zu erreichen. Und das trifft für „Öko-Test“ nur für Wildlachse zu. Von den verbliebenen 15 Zuchtlachsen aus Farmen erreicht lediglich der Bio-Räucherlachs von Laschinger (3,69 Euro/100g) ein „Gut“. Für alle anderen hagelte es fünf „befriedigend“, drei „ausreichend“, fünf „mangelhaft“ und ein „ungenügend“.

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Krebsverdächtige Stoffe in sechs Proben gefunden

Doch nicht nur Fangmethoden und Haltungsbedingungen kritisieren die Tester, sondern auch Schadstoffe. So enthalten sechs Zuchtlachse krebsverdächtiges Ethoxyquin, ein umstrittenes Konservierungsmittel. Das nehmen die Lachse über das Futter auf. Futtermittelhersteller setzten es ein, um Fischmehl und Fischöl auf dem Transport etwa von Südamerika vor einer Selbstentzündung zu schützen, so „Öko-Test“.