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Auf Hausmittel verzichten

Bei Verdacht auf Pilzvergiftung immer Notarzt rufen

Daneben gegriffen? Bei einer Pilzvergiftung sollte nicht nur der Notarzt, sondern auch der Giftnotruf gewählt werden. Foto: Ole Spata/dpa
Foto: dpa

Es ist Pilzzeit. Doch nicht jeder kennt die Pilze aus dem Effeff. Grundsätzlich gilt: Bei Anzeichen oder dem Verdacht auf eine Vergiftung muss sofort der Notzarzt gerufen und der Giftnotruf gewählt werden.

Wenn sich jemand an Pilzen vergiftet hat, ist das ein Fall für den Rettungsdienst. Auf Hausmittel zum Beispiel gegen Übelkeit sollte man dann verzichten, warnt das Deutsche Rote Kreuz.

Zeichen für eine Vergiftung beachten!

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Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung immer den Notruf verständigen

Ob leicht oder schwer: Bei einem Verdacht auf Pilzvergiftung müssen Betroffene oder Menschen in ihrem Umfeld in jedem Fall die Notrufnummer 112 anrufen und anschließend den Giftnotruf unter der Nummer 030/19240 kontaktieren. Dem Rettungsteam sollte man möglichst genau beschreiben, wie die verzehrten Pilze aussahen, wie sie gelagert und transportiert wurden. Erbricht sich der Betroffene, muss das Erbrochene aufgehoben und den Ärzten zur Verfügung gestellt werden. Gleiches gilt für Reste der verspeisten Pilze.

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Beruhigen, stabile Seitenlage und erste Hilfe

Bis der Rettungswagen eintrifft, gilt es, den Vergifteten zu beruhigen. Atmet er normal, liegt er am besten in stabiler Seitenlage. Atmet er nicht und ist nicht ansprechbar, muss jemand Erste Hilfe leisten und mit einer Herzdruckmassage beginnen.

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