In diesen Fällen haben auch Kinder Anspruch auf Reha

Wenn Kinder krank werden, geht es nicht nur darum, ihre Symptome zu lindern. Es sollte außerdem dafür gesorgt werden, dass sie als Erwachsene beschwerdefrei leben können. Dafür ist manchmal eine Rehamaßnahme sinnvoll. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) weist darauf hin, dass auch Kinder von Versicherten Anspruch darauf haben. Die Rede ist von der Kinderrehabilitation.

Welche Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen?

Die genaue Regel lautet:

Geht das Kind noch zur Schule und fällt dort längere Zeit aus, ist während einer Reha auch Unterricht vor Ort möglich. In der Regel dauert der Aufenthalt in der Rehaklinik vier Wochen (Verlängerung möglich). Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Reha ambulant durchzuführen, so dass das Kind in seinem gewohnten Umfeld bleiben kann.

Mehr Gesundheits-News finden Sie hier!

Eine Kinderreha kommt zum Beispiel dann infrage, wenn das Kind an einer eine Allergie, einer Hautkrankheit, einer psychischen Erkrankung oder einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leidet. Auch stark übergewichtige Kinder haben Anspruch. Grundsätzlich ist eine Kinderreha bis zum 18. Lebensjahr möglich. Danach haben junge Erwachsene bis zum 27. Lebensjahr Anspruch, wenn sie noch zur Schule gehen, eine Berufsausbildung oder zum Beispiel ein Freiwilliges Soziales Jahr machen.

Um Anspruch auf eine Rehamaßnahme für das eigene Kind zu erwerben, muss man in den vergangenen zwei Jahren mindestens sechs Monate lang in die Rentenversicherung eingezahlt haben.

Weitere Infos zum Thema finden Sie auf der Infoseite der DRV.

Folgen Sie FITBOOK auf Facebook