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Umfrage der DAK-Gesundheit

Was die Deutschen brauchen, um sich im Urlaub zu erholen

Frau im Schwimmbad
Frei haben bedeutet nicht automatisch, sich auch entspannen zu können. Die DAK-Gesundheit hat ermittelt, was deutsche Urlauber zur Erholung gebraucht haben…Foto: Getty Images

Die Sommerurlaubssaison geht langsam aber sicher in allen Bundesländern zu Ende. Wie hat Deutschland seine freien Tage oder Wochen genutzt, konnte Jung und Alt sich erholen, worauf wurde in den Ferien besonders Wert gelegt? All das hat die Krankenkasse DAK-Gesundheit in Erfahrung gebracht.

Rund 86 Prozent der Deutschen konnten sich in den Ferien nach eigener Aussage „gut“ bis „sehr gut“ erholen. Das ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit (hier die Pressemitteilung). Was übrigens längst nicht bedeutet, dass die Befragten alle auf der faulen Haut gelegen hätten…

Im Gegenteil:

Mutter mit ihren Kindern in der Hängematte
Endlich Zeit zum Faulenzen mit der Familie: Das war 66 Prozent der Befragten im Urlaub wichtigFoto: Getty Images

Natur, Sonne und Familie

75 Prozent der Befragten waren vor allem Sonne und Natur wichtig, und immer noch 66 Prozent gaben an, auf Zeit mit der Familie Wert gelegt zu haben. 62 beziehungsweise 60 Prozent der Deutschen hatten einen Ortswechsel sowie Zeit mit der Familie als bedeutsame Erholungsfaktoren angegeben. Für 57 Prozent ist es im Urlaub vor allem um den Wegfall der Arbeitsbelastung gegangen.

Urlaub von den sozialen Medien?

Bei rund 27 Prozent der Deutschen soll das Handy während der Ferien aus geblieben sein. Gleichzeitig zeigte sich, dass überraschend viele Personen über 60 (rund 18 Prozent) auf soziale Medien zurückgriffen, um Urlaubsfotos und -erlebnisse zu teilen. Dahingegen hatte fast die Hälfte der 14- bis 49-jährigen Befragten Facebook und Co. vor allem dazu genutzt, um mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren. Bei der nächstälteren Gruppe (39 bis 44) hatte nur ein Drittel angegeben, in den Ferien erreichbar sein zu wollen.

Erholung auch für die Umwelt

87 Prozent der Befragten (und hiervon in erster Linie die weiblichen) gaben an, dass ihnen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz in den Ferien wichtig gewesen sei. Was genau das für ihre Urlaubsgestaltung bedeutete – also, ob beispielsweise auf Flug- und/oder Kreuzfahrtreisen verzichtet wurde –, ist nicht weiter erläutert.