6 Tricks, mit denen Sie sich besser konzentrieren können

Wer sich auf eine wichtige Aufgabe konzentrieren muss, braucht vor allem zwei Dinge: Ruhe und Ordnung. Was noch wichtig ist, weiß Margit Ahrens vom Bundesverband Gedächtnistraining.

1. Aufräumen

Albert Einstein war noch der Meinung, dass das Genie das Chaos beherrscht. Doch zwischen Stapeln von unbezahlten Rechnungen und dreckigem Geschirr, haben die Gedanken keinen Platz: „

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2. Schwierige Aufgaben morgens erledigen

Auch wenn der Weg aus dem Bett nicht unbedingt der schönste ist, sollte man ihn dennoch relativ früh am Tag wagen. Denn auch die Uhrzeit ist entscheidend: Die meisten Menschen können sich Ahrens zufolge am besten morgens konzentrieren. „Niemals legt man schwierige Aufgaben oder Gespräche auf die Zeit nach dem Mittagessen.“

3. Mit dem Wichtigsten anfangen

Wir neigen dazu, vermeintlich kleinere Aufgaben zuerst abzuarbeiten – doch die entpuppen sich häufig als Zeitfresser und wir schaffen wieder nicht, was wir uns für den Tag vorgenommen haben. Deshalb: Wenn Sie morgens ins Büro kommen, fangen Sie gleich mit der wichtigsten Aufgabe an.

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4. Brainfood futtern

Wenn der Magen knurrt, lenkt er nur ab. Deshalb braucht der Kopf zwischendurch Gehirnnahrung. „Damit ist nicht der Schokoriegel gemeint, sondern Nüsse, Vollkornbrot oder Obst.“ Nüsse liefern Omega-3-Fettsäuren, die für die Gehirnfunktionen eine wichtige Rolle spielen. Vollkornbrot liefert komplexe Kohlenhydrate, die den Kopf über einen längeren Zeitraum mit Energie versorgen – das wiederum steigert die Konzentration. Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe in Obst helfen ebenfalls beim Denken. Dazu trinkt man am besten Wasser oder Tee. Die Flüssigkeit sorgt dafür, dass unser Körper und das Gehirn gut durchblutet sind.

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Foto: Getty Images

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5. Kennen Sie die Pomodoro-Methode?

Beim Thema zu bleiben, ist die große Herausforderung für alle, denen ihr Zeitmanagement immer wieder entgleitet. Um sich nicht ständig von aufploppenden Whatsapp-Nachrichten, Facebook und Mails ablenken zu lassen, haben Wissenschaftler eine Zeitmanagement-Methode entwickelt, die mit Intervallen arbeitet und sehr viele produktiver machen soll. Bei der sogenannten Pomodoro-Methode (der Entwickler nahm für seine Technik eine Eieruhr zu Hilfe) stellt man sich einen Timer auf 25 Minuten. In dieser Zeit liest man keine Mails (Programm am besten schließen), checkt Facebook nicht (abmelden), hält keinen Plausch, sondern arbeitet NUR an einem Projekt. Klingelt der Wecker, sind fünf Minuten Pause angesagt. In diesem Intervall geht es dann immer weiter. Effekt: Man hat das Gefühl, nicht lange an etwas arbeiten zu müssen – und trainiert sich gleichzeitig darauf, nicht ablenken zu lassen.

6. Durchlüften

„Es sind schon viele erfroren, aber noch niemand erstunken“. Mit solchen Weisheiten halten kälteempfindliche Lehrer gerne ihre Schüler davon ab im Winter die Fenster zu öffnen. Dabei wäre das gerade das Richtige, um die pubertierende Meute ans Lernen zu bringen. Denn der Geist braucht Sauerstoff. Wer regelmäßig gut durchlüftet, kann sich besser konzentrieren.

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