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Stress, Ängste, Ärger

Wenn die Psyche zu Rückenschmerzen führt

Rückenschmerzen können auch bei psychischen Belastungen auftreten. Foto: Arno Burgi/dpa
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Viele Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Das liegt nicht immer an einer falschen Bewegung oder orthopädischen Erkrankung. Die Beschwerden können auch psychische Ursachen haben.

Stress, Ängste, Ärger im Beruf – all das kann Rückenschmerzen auslösen. Betroffene sollten solche Faktoren in Betracht ziehen, wenn sie sogenannte nicht-spezifische Kreuzschmerzen haben, die also nicht auf eine organische Ursache wie eine Entzündung zurückgehen.

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Entspannungstechniken sollten trainiert werden

Wie angespannt jemand ist, beeinflusst demnach auch den Erfolg einer Therapie. Das erklärt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC). Stress lässt sich häufig durch Entspannungstechniken eindämmen. Prof. Bernd Kladny, Generalsekretär der DGOOC, empfiehlt autogenes Training oder auch die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. „Manche Menschen wissen gar nicht, was sie machen sollen, wenn man ihnen sagt ,Lass mal locker‘.“ Ihnen kann die Progressive Muskelentspannung helfen, An- und Entspannung wieder unterscheiden zu lernen.

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Patient muss zum Handelnden werden

Nicht jedem liegen allerdings solche Entspannungstechniken. „Es gibt Menschen, die erholen sich viel besser beim Joggen oder Radfahren“, sagt Kladny. Das müsse letztlich jeder selbst für sich herausfinden. „Wichtig ist, dass der Patient vom Behandelten zum Handelnden wird“, betont der Orthopäde.

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Psychiater oder Psychotherapeut aufsuchen

Stellt sich heraus, dass jemand psychische Probleme hat, die er nicht selbst lösen kann, sollte ein Psychiater oder Psychotherapeut hinzugezogen werden.

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