Warum Ronaldos Elfer-Pose ein genialer Psychotrick ist

Eine schier unmöglich erscheinende Aufgabe im Job, Sorgen ums Kind oder ein Familienstreit – manche Menschen werden nachts von immer wiederkehrenden Gedanken gequält. Für das Problem, so scheint es, gibt es keine Lösung.

In solchen Fällen rät Prof. Michaela Sambanis dazu, die Situation ganz bewusst zu unterbrechen. Die Sprachwissenschaftlerin forscht an der Freien Universität Berlin unter anderem zu Didaktik und Neurowissenschaft.

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Machen Sie es wie Cristiano Ronaldo!

Kann der Geist nachts nicht von einem bestimmten Gedanken lassen, sollte man aufstehen. Danach empfiehlt die Expertin sogenanntes Power Posing: „Man stellt sich in den Raum und nimmt eine kraftvolle Pose ein – also die Brust raus und die Arme zum Beispiel in die Höhe strecken.“ Wie das geht, können Fußballfans sich bei dem Portugiesen Cristiano Ronaldo abschauen.

Die Statistik gibt dem Star von Real Madrid recht. Von seinen 116 Elfmetern in seiner Profikarriere hat der fünffache Weltfußballer 98 getroffen (Stand 21. November/Quelle: transfermarkt.de) – was einer Quote von 85 Prozent entspricht. Damit liegt Ronaldo gute fünf Prozent über dem üblichen Trefferschnitt.

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Pose hilft, Herr der Lage zu sein

Sambanis rät, die Pose zwei Minuten lang zu halten. „Studien haben gezeigt, dass sich das auf die innere Haltung auswirkt.“ Der Betroffene habe danach wieder mehr das Gefühl, selbst Herr der Lage zu sein – und gewisse Probleme in den Griff zu bekommen. Zudem schüttet der Körper nach dem „Power Posing“ weniger Stresshormone aus.

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Im Anschluss setzt man sich am besten in einen Sessel und kommt einen Moment zur Ruhe. „Erst wenn sich dann wieder Müdigkeit breit macht, sollte man zu Bett gehen und versuchen, wieder einzuschlafen.“

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