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Neues Jahr, neues Ich? 

Wieso erst JETZT die richtige Zeit für neue Gewohnheiten gekommen ist! 

Das straffe Fitnessprogramm, der geplante Rauch-Stopp – passt Ihr Neujahresplan nicht zu der Realität der letzten Wochen? Kein Wunder...
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Wie steht es um den Fortschritt Ihrer Vorsätze? Klappt nicht so richtig? Das ist nicht ungewöhnlich: Direkt im Januar mit neuen Gewohnheiten durchzustarten, gelingt in der Regel nur in wenigen Fällen. Wir erklären, woran das liegt – und wann und wie es mit einem persönlichen Neustart besser klappt!

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Je länger, fester und komplexer eine Gewohnheit im Gedächtnis verankert ist, desto länger dauert es, bis wir sie ändern können. Eine Studie, die im „European Journal of Social Psychology“ veröffentlicht wurde, zeigte, dass die 96 Probanden im Schnitt 66 Tage brauchten, bis sie eine neue Gewohnheit (bezüglich ihrer Ernährung oder ihres Sportverhaltens) etabliert hatten. Die Spanne war dabei jedoch enorm. Sie reichte von 18 bis hin zu 254 Tagen!

„Seien Sie geduldig mit sich. Mit sich hart ins Gericht zu gehen, führt meist zum Anstieg des Stresslevels, was das Vorhaben dann schwieriger macht. Nutzen Sie positive Selbstgespräche (Affirmationen). Auch Meditation kann bei der Etablierung der neuen Gewohnheiten helfen“, erklärt Antje Heimsoeth, Motivationstrainerin und Autorin („Mentale Stärke: Was wir von Spitzensportlern lernen können“).

Tipp: Wollen Sie die Ernährung umstellen? Mehr Sport machen? Achtsamer leben? Die DAK-Gesundheit hat wertvolle Ratschläge zum Thema.

Legen Sie nicht den Fokus darauf, was Sie vielleicht noch nicht geschafft haben. Seien Sie lieber dankbar über das, was Sie schon geschafft haben
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Dann die Sache mit dem Zeitpunkt. Auch wenn uns Stichdaten oft sehr helfen: Den Termin und die Umstände eines neuen Anfangs sollten Sie so wählen, dass er es Ihnen leicht macht. Die Neujahrsmotivation kann natürlich hilfreich sein. Viel wichtiger ist jedoch der eiserne Wille. „Wer wirklich etwas verändern möchte, der fängt genau JETZT an“, weiß auch die Expertin.

René H. rauchte zehn Jahre lang – aufgehört hat er von einem Tag auf den anderen
Foto: privat

René H. (33, Grafiker): „Ich glaube, den perfekten Startpunkt gibt es nicht. Ich habe letztes Jahr im November nach zehn Jahren und unzähligen Kippen mit dem Rauchen aufgehört. Man muss es wollen – und dann von einem auf den anderen Tag radikal etwas ändern. So ist meine Erfahrung. Und die Motivation darf nicht fehlen. Für mich war das natürlich die eigene Gesundheit und der Gedanke an Frau und Kind. Auch der finanzielle Aspekt ist nicht zu verachten. Das gesparte Kippengeld fließt jetzt in die Urlaubskasse!“


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Wieso Januar nicht der beste Monat für Neuanfänge ist

Wenn Ihre guten Vorsätze bis jetzt noch nicht wirklich zur Umsetzung kamen, nicht verzagen: Wenn Sie es wirklich wollen, dann versuchen Sie es JETZT nochmal! Der Februar macht es Ihnen in vielen Hinsichten sogar leichter.

▶︎ Es ist heller: Die Tage im Januar sind mit am kürzesten. Und im Unterschied zum Dezember zaubert uns nicht mal mehr die Weihnachtsbeleuchtung ein Funkeln in die Augen. Im Februar geht es wieder aufwärts: Die Tage werden länger, der Körper hat wieder viel mehr Gelegenheiten, um Vitamin D zu tanken. Zum Sportmachen ist es bald auch vor und nach der Arbeit wieder hell genug. „Hier muss jeder herausfinden, was für ihn persönlich besser passt. Viele wollen Sport morgens hinter sich haben, andere lieben es, sich nach getaner Arbeit auszupowern. In beiden Fällen können Rituale helfen: Schon am Abend vorher die Sportschuhe ans Bett stellen, dann ist die Hürde, die Schuhe einfach wieder wegzustellen, größer“, so Heimsoeth.

3-4mal pro Woche zum Sport? Für Karo ist das zur festen Gewohnheit geworden
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Karolina J. (24, Junior Marketing Manager): „Den Entschluss, endlich regelmäßig Sport zu treiben, habe ich letzten Juni gefasst. Zu diesem Zeitpunkt war ich sechs Monate in meinem ersten richtigen Job nach dem Studium und habe gemerkt, dass es tatsächlich schwerer ist, eine Work-Life-Balance für sich selbst zu finden, als man das immer so denkt. Es hat etwas gebraucht, bis ich meine Routine gefunden habe. Anfangs bin ich schon vor der Arbeit zum Sport gegangen, das fühlte sich gut an. Im Dezember und Januar war es mir dafür zu kalt und zu dunkel. Aber die im Sommer gewonnene Gewohnheit half mir durch die dunkle Jahreszeit.“

▶︎ Routine ist wieder da: Und, wie sind Sie so aus dem Bett gekommen in der ersten Arbeitswoche des Jahres? Nach zwei Wochen Weihnachts- und Silvesterfeierei mit viel Essen und langen Abenden ist das Frühaufstehen erstmal wieder schwer. Und gerade, wenn man neue Rituale etablieren will, muss man ausgeschlafen sein, voller Energie. Die Expertin: „Wer in einer guten Verfassung, gesund und fit ist, tut sich leichter seine Gewohnheiten zu ändern. Wobei hier natürlich auch das eine das andere bedingt.“

Ein aktives und gesundes Leben wollen wir alle. Starthilfe bietet das Rücken-Online-Coaching der DAK-Gesundheit – kostenlos für alle Mitglieder
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▶︎ Zeit zum Planen: Dass man in ein neues Fitnessstudio reinmarschiert oder eine neue Yoga-Schule besucht und es sofort „klick“ macht, ist selten! Das richtige Umfeld, Equipment oder die richtige Lektüre für die neue Routine will erst mal gefunden werden. Im Dezember und zwischen den Jahren fehlt hierfür oft die Zeit. Viel ratsamer ist es also, sich Anfang des Jahres in Ruhe umzusehen und dann mit optimalen Bedingungen mit der neuen Routine durchzustarten.

▶︎ Kein Druck von anderen: Am Silvesterabend große Reden geschwungen, jetzt klein beigeben müssen, weil es noch nicht so gut läuft? Das passiert Ihnen beim späteren Start eher nicht.

▶︎ Probestunden, Fitnesskurse, Schwimmhallen haben wieder Luft: Wenn im Januar alle ihre Vorsätze durchbringen wollen, sind traditionell alle Kurse voll. Das Phänomen hält an bis Anfang Februar. Dann wird alles wieder leerer. Platz für Sie!

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Karolinas Tipp: „Mir hilft es, meine Woche freitags vorzuplanen. Damit stelle ich sicher, dass meine Sportroutine zu den anderen Terminen der Woche passt und ich auch Kurse rechtzeitig buche. So weiß ich auch schon morgens genau, welche Sportsachen ich einpacken muss – ohne groß zu überlegen oder mir selbst Stress zu machen.“

Pläne und konkrete Ziele sind ein Schlüssel zum Erfolg, weiß auch Heimsoeth: „Allen, die bisher mit den Neujahrsvorsätzen gescheitert sind, rate ich, sich erst mit dem Ziel auseinanderzusetzen. Vorsätze ohne Ziel haben keine Chance. Am besten positiv formulieren und aufschreiben, was man erreichen möchte und das große Ziel dann herunterbrechen auf kleine Zwischenetappen. Und, ganz wichtig: mit Visualisierungen arbeiten. Malen Sie sich ganz genau aus, wie es sich anfühlt, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Außerdem sollten Sie sich mögliche Hindernisse vorstellen und schon vorher überlegen, wie Sie mit ihnen umgehen.“

Das Entscheidende? Dranbleiben! Den Willen aufrechterhalten. Umstände können es leichter machen, wichtig ist am Ende aber die große, intrinsische Motivation. 

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