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Wie Sie herausfinden, welches Rad zu Ihnen passt

Radfahren ist gesund und macht Spaß. Aber welches ist das richtige Rad?

Die einen flitzen durch die City, die nächsten fetzen durch den Wald und wieder andere rollen lieber entspannt durch die Landschaft – alle Radfahrenden stellen sehr unterschiedliche Ansprüche an ihren fahrbaren Untersatz.

Wichtig sei es deshalb, sich vor dem Kauf über den Zweck des Fahrrads Gedanken zu machen. Das sagt Matthias Schömann-Finck, Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement.

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Hier ein paar Infos zur Entscheidungsfindung:

Tourenrad

„Ein klassisches Tourenrad bietet eine komfortable Sitzposition, denn der Lenker ist höher als der Sattel. Der gerade Lenker, die breiten Reifen und eine große Übersetzungsbandbreite sorgen ebenfalls für angenehmes Fahren. Fest installierte Schutzbleche und Gepäckträger machen das Tourenrad vielseitig einsetzbar. Die Nachteile sind jedoch oft ein höheres Gewicht und ein geringeres Tempo.“

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Mountainbike

„Mountainbikes sind für Fahrten auf unbefestigtem Untergrund konzipiert. Die stark profilierten, breiten Reifen bieten im Gelände einen guten Halt. Um Unebenheiten abzufedern, sind die Räder meist mit einer Federung an der Gabel oder auch am Heck ausgestattet. Die Bandbreite der Übersetzung lässt auch sehr steile Anstiege zu. Mountainbikes können natürlich auch außerhalb des Geländes genutzt werden, fühlen sich auf Asphalt jedoch wegen der schweren Laufräder und der stark profilierten Reifen träge an. Abhilfe können hier schwach profilierte Reifen schaffen, die Mountainbikes in sportliche Tourenräder verwandeln.“

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Mit dem Mountainbike lässt sich auch abseits der Straße gut fahren
Foto: Getty Images

Rennräder

Ein (erweitertes) Rennrad ist nicht nur für Sportler geeignet
Foto: Getty Images

Weiterentwickelte Rennräder

„Auch sportlich, aber genussbetonter, sind sogenannte Komfort- oder Marathonrennräder. Sie zeichnen sich durch entschärfte Geometrien sowie breitere und daher komfortablere Reifen aus. Teilweise verfügen sie auch über Federungssysteme. Noch robuster sind Gravelbikes und Crossräder, die zwar Lenker und Schaltsysteme der Rennräder haben, aber breitere und profilierte Reifen. An den Rahmen befinden sich häufig auch Aufnahmen für Schutzbleche und Gepäckträger. So erhält man ein Rad, das für verschiedene Zwecke genutzt werden kann.“

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